Mittwoch, 30. November 2016

# Lebenszeichen

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für eure Kommentare zum letzten Eintrag - und natürlich für's Folgen auf Instagram! Yay!

Ich bin etwas erstaunt, hier bei blogspot ist ja alles komplett verändert; die ganze Oberfläche, wenn man sich einloggt. Oo Sieht ja nicht gerade schön aus. 

Wie auch immer. Ich wollte nur mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Mir geht's soweit ganz okay - mehr dazu aber zu einem anderen Zeitpunkt, sonst wirds für den Moment zu ausführlich. ;) 

Ich hoffe, euch geht's auch gut.

Finchen.

Freitag, 11. November 2016

# Fastenzeit | Tag 10 | 58,8 kg

Geschafft! Ich hab's geschafft!

Die 10 Tage Fastenzeit sind vorbei! :)

Und ich beende diese Tage mit folgendem Gewicht:



Das macht eine Gewichtsabnahme von grandiosen 6,2 kg innerhalb von 10 Tagen. Wunderbar! :) 

Im Nachhinein würde ich sagen, dass ich es auf jeden Fall wieder tun würde, aber andererseits freue ich mich jetzt auch wirklich wieder drauf, zu essen. :) Gesund & regelmäßig.

Ich bin gespannt, wie's weitergeht. Ab jetzt werde ich mich aber - wie gesagt - nicht mehr so oft wiegen. Das macht mich immer ganz nervös. ^^° 

Ich hoffe euch geht's gut!

Finchen.

Donnerstag, 10. November 2016

# Fastenzeit | Tag 9 | 59,5 kg

Hallo :)

Der 9. Tag ist ziemlich gut gelaufen. Und morgen habe ich es dann geschafft. ;)

Was ich persönlich ja hochinteressant finde, bzw. was mir vorher irgendwie nicht ganz so bewusst war: Obwohl ich nichts esse, sondern nur Wasser, Kaffee & Tee trinke, schwankt mein Gewicht, wie ihr seht. Von 59,1 kg auf 59,5 kg. Und das ist einzig und allein deshalb, weil ich meine Tage hab. Wassereinlagerungen und sonstwas. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass sich das so sehr aufs Gewicht auswirkt. Ich habe noch nicht einmal Brühe getrunken in den letzten paar Tagen, weil ich die bald nicht mehr sehen kann; das heißt es kann auch nicht von dem Salz kommen. Überhaupt fühlt sich mein Körper genauso "aufgedunsen" an, wie wenn ich mich vollgestopft hätte. Mein Bauch ist auch dicker, obwohl ja keine Nahrung drin ist. :D Ist das nicht verrückt? Alles nur wegen der "Frauenwoche". 

Also, Mädels.. - ich richte meinen Post hier mal hauptsächlich an euch, weil ich denke, dass doch mehr Frauen mitlesen, als Männer ;) - wenn ihr eure Tage habt, dann tut euch selbst einen Gefallen und steigt einfach mal ne Woche lang nicht auf die Waage. Was sich dann abspielt, ist nämlich echt nicht normal. Und lasst euch auch nicht davon unterkriegen, dass ihr euch dann besonders dick fühlt. Es geht uns allen so - und es geht auch wieder vorbei! :)

Morgen dann Endspurt! Yay!

Finchen

# Fastenzeit | Tag 8 | 59,1 kg

(Ich wollte diesen Eintrag gestern noch schreiben, aber ich war zu müde. ^^)

Also, Hallo!

ich weiß, ich wollte eigentlich mit dem Fasten aufhören, aber ich kann nicht. :o

Gestern Morgen hatte ich überhaupt gar keinen Appetit, ich hätte mir echt nichts reinwürgen können. Dann bin ich auf die Arbeit gefahren, wo ich mich schon dran gewöhnt habe, dass ich da nichts esse. Abends war ich dann bis etwa 20:00 Uhr durchgehend unterwegs und war dann so platt, dass ich auch nichts mehr essen wollte. Und zack - war der 8. Tag auch vorbei. 

Da es jetzt nur noch zwei Tage (!) sind, zieh ich die auch noch durch. Dann habe ich mein Ziel von 10 Tagen Fasten erreicht.

Mir geht's zwar immer noch relativ mies, wegen der "Frauenwoche", die mir ja jetzt auch noch in die Quere gekommen ist, aber mein Wille, das jetzt auch bis zum Ende durchzustehen, ist doch größer. 


Als ich gestern Abend im Bett lag und nicht schlafen konnte, weil mir so entsetzlich kalt war, habe ich mir Gedanken über all das gemacht und festgestellt, dass es auf einmal viel schwerer ist, wieder mit dem essen anzufangen, als ich gedacht hätte. Irgendwie will man seinen bisherigen Erfolg (aka Gewichtsverlust) nicht aufgeben; man will sich das nicht wieder kaputt machen. Und man hat gesehen, dass es auch eine sehr lange Zeit ohne Essen geht.

Wie gesagt, die zwei Tage halte ich jetzt auch noch durch. :) 

Finchen.

Dienstag, 8. November 2016

# Fastenzeit | Tag 7 | 59,5 kg

Hallo meine Lieben,

der 7. Fastentag ist vorbei. Unglaublich, ich habe nun eine ganze Woche lang nichts gegessen. Es gibt jetzt gute und schlechte Nachrichten.

Die Guten sind mein Gewicht:



Ich freue mich wirklich sehr, dass ich es tatsächlich bis unter 60 kg geschafft habe; wenn man bedenkt, dass das Startgewicht 65 kg waren. Ich habe also in einer Woche 5 kg verloren. Das kann sich sehen lassen. 

Die schlechte Nachricht ist aber, dass ab jetzt Schluss ist. Ich beende ab morgen die Fastenzeit. 

Der Grund dafür ist einfach, wenn auch etwas intim: Ich habe heute früh meine Periode bekommen. Zwar nur wenig Blut, weil mein Körper auf extremer Sparflamme läuft, dafür aber mit Magenkrämpfen und Übelkeit vom Feinsten. Mir ging es heute überhaupt gar nicht gut; ich habe wahnsinnige Kreislaufprobleme gehabt. Und da ich sowieso schon immer ziemliche Probleme habe, wenn ich meine Tage hab, geht das jetzt wirklich gar nicht. :( Es ist kaum noch zum aushalten - und man muss sich ja nun wirklich nicht selbst so quälen. Ich musste heute etwas früher von der Arbeit weg, habe mich in den Supermarkt geschleppt und mir alles für die "Aufbautage" gekauft. Als ich vorhin duschen war, ist mir furchtbar schwindelig geworden. Jetzt kringel ich mich auf der Couch zusammen und freue mich total, dass ich morgen früh ein Knäckebrot essen darf. :o

Während der Aufbautage isst man ja auch noch mal sehr wenig, um den Körper nicht zu überfordern. Und ich denke, da werde ich vielleicht auch noch ein bisschen abnehmen. Allerdings werde ich mich nach der Fastenzeit nicht mehr jeden Tag wiegen; sonst werde ich noch irre. :D Wenn ich 1x pro Woche auf die Waage steige, reicht das. 

Drückt mir die Daumen, dass ich die Aufbautage gut hinkriege. 

Und Danke an alle, die hier etwas "mitgefiebert" haben. :) 

Finchen.

Montag, 7. November 2016

# Fastenzeit | Tag 6 | 59,9 kg

Hallo zusammen,

Oh yay, ich bin endlich wieder unter 60 kg! Das habe ich wirklich schon lange nicht mehr gesehen. :)

Zwar nur gaaanz knapp, aber immerhin. :D

Entenfüße kaschiert :D


Der Tag heute war ganz gut; ich kann mich nicht beklagen. Hatte zwar extrem viel auf der Arbeit zu tun, aber so ging die Zeit wenigstens schnell rum.

Ich habe mir heute in der Mittagspause viele "Low Carb" Rezepte rausgesucht; also viiiiel mit Gemüse und so. So wahnsinnig lecker. Ich freue mich einfach unheimlich drauf, wieder zu kochen. Aber nach dem Fasten kommen ja erst einmal die Aufbautage, die sehr wichtig sind, damit die Kilos nicht gleich wieder auf die Rippen wandern. Oo Ich habe also noch ein bisschen was vor mir... Tschakka!

Ich hoffe, dass es euch allen gut geht. 

Finchen.

Sonntag, 6. November 2016

# Fastenzeit | Tag 5 | 60,5 kg

Hallo! :)

Der 5. Fastentag ist vorbei - und heute ging es mir deutlich besser, als gestern. Gott sei Dank. Jetzt bin ich wieder etwas motivierter, weiterzumachen. Ich habe jetzt die Hälfte geschafft. Mal sehen, ob ich noch weitere 5 Tage schaffe.

Mein Gewicht heute:


Wow, es fehlt nicht mehr viel, dann bin ich unter 60 kg, endlich wieder! Ich bin gespannt; vielleicht ist es morgen schon soweit... :o

Das Interessante für mich gerade ist, dass ich nicht darüber nachdenke, was ich alles in mich reinstopfen könnte, wenn ich wieder essen "darf", sondern, wie ich mich wirklich gesünder ernähren kann. Ich habe richtig Lust, mir schöne Sachen zu kochen und das Essen auch wirklich zu genießen. Ja, darauf freu ich mich. Und vielleicht ist das endlich der richtige Weg, nach dem Fasten. Vielleicht ist das ja wirklich mein Neustart, den mein Körper so arg dringend brauchte. Ich hoffe es. 

Heute klappte es auch mit der Konzentration etwas besser und das Hungergefühl war nicht so quälend, wie gestern. Vielleicht stimmt es, was die Leute in den Foren erzählen, und die ersten 3-4 Tage sind die Schlimmsten, danach wäre es deutlich besser. Ich bin gespannt auf morgen. 

Finchen.

Samstag, 5. November 2016

# Fastenzeit | Tag 4 | 61,3 kg

Hallo ihr Lieben

Ich habe auch den 4. Fastentag recht gut überstanden, aber mein Körper scheint schon auf Sparflamme zu laufen, denn die Abnahme von gestern auf heute war nicht groß.



Heute Morgen wollte ich erst gar nicht aufstehen; ich hab mich nicht ganz so gut gefühlt. Aber nachdem ich erstmal schön lange mit meinen Kätzchen gekuschelt habe, ging das auch irgendwann. Tagsüber war's ganz okay, ich war ein bisschen unterwegs und habe den Hausputz erledigt. Gegen Abend wollte das Hungergefühl aber partout nicht weggehen und das hat mich enorm gestört. Die ersten drei Tage waren größtenteils echt in Ordnung, aber vorhin war's etwas "quälend". Nach ner heißen Brühe war's aber auch schon wieder besser... 



Ein bisschen Sorge macht mit der Gedanke an die kommende Woche. Ich hab nen Job, bei dem ich mich recht gut konzentrieren muss. Heute, als ich ein bisschen lesen wollte, habe ich aber festgestellt, dass ich mich nicht sonderlich lange konzentrieren kann. Und dann gleich 8 Stunden am Montag? Yay. 

Morgen startet der 5. Tag, an dem ich mich nur von Wasser, Tee und Brühe ernähre. Himmel, ich hätte nicht gedacht, dass das wirklich funktionieren kann. Als jemand, für den es ganz normal ist, täglich zu essen (und das nicht gerade wenig), war der Gedanke, tagelang nichts zu essen, bisher unvorstellbar.

Mein persönliches Fazit bis jetzt:

Vorteile: 
  • Viel besseres Körpergefühl - man fühlt sich einfach schlanker
  • Äußerst geschärfter Geruchs- und Geschmackssinn
  • Endlich eine schrumpfende Zahl auf der Waage ^^°
  • Das Hungergefühl ist zeitweise komplett weg und man ist einfach zufrieden

Nachteile:
  • Teilweise Kopfschmerzen und leichter Schwindel (wenn man zB. zu schnell aufsteht)
  • Nicht so viel Energie, wie sonst (dadurch auch weniger Konzentration, finde ich)
  • Allgemein weniger Kraft und Ausdauer (schon allein beim spazieren gehen...)

Das ist nur mein persönlicher Eindruck - und ich denke, das meiste davon ist reine Kopfsache.
Was man auf jeden Fall braucht, ist Geduld, Ablenkung und Durchhaltevermögen.

Mal sehen, wie der morgige Tag läuft. Ich werde berichten. :D

Finchen.

Freitag, 4. November 2016

# Fastenzeit | Tag 3 | 61,9 kg

OHOHOO, was passiert denn hier mit meinem Körper? :D

Der 3. Tag ist vorbei. Heute Morgen hatte ich folgendes Ergebnis auf der Waage:


Vorhin habe ich mich dann noch mal gewogen und es kam DAS HIER raus:


Ahhh! Ich bin ja ganz verzückt!

Ich habe das Startgewicht leider nicht fotografiert (Gott, ich hab mich wirklich geschämt...), aber es waren glatte 65 kg! Ich habe also nach dem 3. Fastentag, 3 kg abgenommen! Und ja, ich weiß, das ist nur Wasser und vermutlich Muskelmasse, ich weiiiiß - aber trotzdem! TROTZDEM! :) 

Nachdem es mir gestern noch wirklich gut ging, war mir heute Morgen etwas schwindelig und nach meiner Tasse Kaffee (darauf kann ich unmöglich verzichten), ist mir richtig schlecht geworden. Aber ging noch alles. Vormittags hatte ich ständig Kopfschmerzen und mein Magen hat durchgehend geknurrt, was wirklich genervt hat. Und jetzt? Naja. Ich hab' etwas Hunger, ja. Aber trotzdem keinen Appetit, also werde ich nicht in Versuchung kommen. 

Morgen startet dann der 4. Tag ohne Futter. 

Ich werde Lauri's Rat befolgen und mir einen Plan machen, wie es nach dem Fasten weitergehen soll. Dazu gibt es wirklich tolle Tipps im Internet. Ich hoffe, es wird alles gutgehen. Wenn ich nach dem Fasten Fressattacken bekomme, bin ich verloren.

Finchen.

Donnerstag, 3. November 2016

# Fastenzeit | Tag 2 | 65 kg

Hallo ihr Lieben

Am 01.11.2016 (Allerheiligen) hatte ich einen enormen Absturz. Auf dem Friedhof fand eine kleine Andacht mit anschließender Gräbersegnung statt. Es war so schlimm; so furchtbar schlimm. Die, die in diesem Jahr verstorben sind, wurden namentlich erwähnt - und ich glaube, mein Herz ist in dem Moment zerbrochen. Das hat mich an diesem Abend in ein ganz tiefes Loch gestürzt; ich habe nur noch geheult, gefressen und viel zu viel Alkohol getrunken.

Am Tag danach, also gestern, habe ich daher angefangen zu fasten

Ich sehe keine andere Möglichkeit, aus diesem teuflischen Kreislauf auszubrechen - ich brauche einen kompletten Restart. Wenn es möglich ist, möchte ich mindestens 10 Tage fasten; wenn ich mich gut fühle auch noch länger. Dazu etwas mehr Bewegung, als bislang... (Ich bin verdammt nochmal der faulste Mensch der Welt...)

Startgewicht sind unfassbare 65 kg :( 

Das ist mein Höchstgewicht bisher. Ich könnte heulen - aber das tu ich ja auch oft genug. -.-

Jedenfalls ist heute der zweite Tag, an dem ich nichts esse. Und es läuft gut.
Ich werde weiter berichten.

Finchen.

PS: Mir ist klar, dass eine Fastenzeit zum Abnehmen nicht allzu geeignet ist (Jojo-Effekt), aber mein Plan ist natürlich, mich nach der Fastenzeit sehr, sehr viel gesünder zu ernähren, sodass ich danach weiterhin an Gewicht verliere...

Mittwoch, 26. Oktober 2016

# Guter Start

Hallo ihr

Es hat schon mal gut angefangen. Gestern habe ich nur um die 400 kcal zu mir genommen; und somit ca. 800 kcal eingespart.

Heute habe ich noch gar nichts gegessen; aber ich habe auch keinen Hunger. Nur mein Magen rumort ziemlich herum, was mich ein bisschen nervt.

Ich habe offenbar immer so verschiedene Phasen. Manchmal fällt es mir so leicht, nichts zu essen. Und manchmal krepiere ich fast dabei. 

Ich wünschte, es würde mir immer so leicht fallen, wie momentan.
Wiegen werde ich mich wohl erst Ende der Woche wieder - wenn ich es so lange aushalte. :D

Was mir nur immer wieder extrem auffällt: Wenn ich sehr wenig, oder aber gar nichts esse, habe ich wirklich null Energie. Das ist so krass. Ich lag gestern um 21:00 Uhr im Bett, weil ich mich kaum noch wachhalten konnte. Dafür habe ich aber auch geschlafen wie ein Stein und war heute Morgen ziemlich fit.

Für heute habe ich mir vorgenommen, nichts zu essen. 

Und ja, ich weiß, dass das nicht der richtige Weg ist - aber ich muss mein Gewicht mal runterkriegen; ich fühle mich furchtbar. Außerdem muss ich diese Phasen eben ausnutzen, wenn es mich zur Abwechslung mal nicht so quält, nichts oder nur wenig zu essen. 

Ich hoffe, euch geht's soweit gut.

Finchen.

Montag, 24. Oktober 2016

# Kontrolle

Ich muss diesen Blog unbedingt wieder reaktivieren. Ich glaube, ich brauche die Kontrolle einfach. 

In den letzten paar Wochen habe ich - was die Ernährung angeht - verschiedene Phasen durchlebt. 

Erst habe ich gefressen wie eine Irre. Dann habe ich versucht, wieder zwanghaft abzunehmen, und hatte dadurch nur noch viel mehr Hunger, als sowieso schon. Also habe ich danach versucht, mir eben nicht mehr so viele Gedanken um's Essen zu machen - aber das ging dann auch nach hinten los... 

Am besten hatte es bislang funktioniert, wenn ich wirklich penibel darauf geachtet habe, was (und vor allem wie viel) ich zu mir nehme. Dahin will ich wieder zurück. Es wird dringend Zeit, mich wieder selbst zu kontrollieren. 

Auch wenn ich mich unglaublich dafür schäme, aber ... ich bin wieder bei 63,3 kg gelandet.

Und ja, ich weiß, somit ist die Checkliste rechts mal wieder nicht aktuell - ich muss die mal updaten.

Jedenfalls fühle ich mich so unwohl; es ist zum heulen. Aber ich werde wieder an meinem Gewicht arbeiten; ganz sicher. Ich muss! Es muss besser werden. Ich muss wenigstens mal wieder unter 60 kg kommen. :( 

Ich werde versuchen, in nächster Zeit wieder öfter zu bloggen. Und ich hoffe, euch allen geht's besser und dass es wenigstens bei euch gut läuft.

Finchen

Donnerstag, 15. September 2016

# Crashdiät

Das Gute ist, dass ich schon fast wieder unter 60 kg bin.
Mein Gewicht war bis zu 65 kg hochgegangen...

Das Schlechte ist, dass ich wirklich ganz schön kraftlos bin. Und ständig müde; egal wie viel ich schlafe. Aber das nehme ich in Kauf. Es fällt mir momentan relativ leicht, nichts zu essen - und das muss ich natürlich ausnutzen, solange es anhält...

Mittwoch, 14. September 2016

# Jenga

Warum spielen wir dieses Spiel?
Du bist wieder am Zug 
Zieh einen Stein aus der Mauer,
einen Stein aus dem Tower 

Jenga - Wir tanzen auf Eis, 
bis die Eisdecke reißt 
Und ich weiß, wir spielen Jenga 
Ein schwankender Turm,
noch haben wir nicht verloren 

Ist dass das Ende vom Lied?
Wir tanzen ohne Musik

Stein auf Stein und Hand in Hand 
Stark und schön, das war'n wir zusammen 
Es tut weh, wenn ich jetzt seh' 
wie das alles zerfällt 
und ich's nicht aufhalten kann

© Jennifer Rostock - Jenga

Freitag, 9. September 2016

# ...

Ich wünschte, ich könnte dich noch einmal lachen sehen. 

Ich werde vergessen, wie du gelacht hast. Ich werde den Klang deiner Stimme irgendwann nicht mehr in den Ohren haben. Ich werde mich nur noch dunkel an so manche Situationen erinnern. 

Ich will nicht vergessen. Bitte, bitte nicht. 

Diese Erinnerungen, die momentan noch so lebhaft sind, sind doch alles, was mir geblieben ist.


Ich traue mich nicht, zum Arzt zu gehen. Aus Angst vor den Konsequenzen. Ich will Medikamente und eigentlich will ich sie doch nicht. Ich will und brauche Hilfe, aber ich trau mich nicht.

Eigentlich müsste ich in eine Klinik. Aber der pure Gedanke daran, ist so erschreckend für mich, dass mir sofort schlecht wird.

Niemand kümmert sich, niemand, niemand, niemand. 

Niemand sieht dieses Elend, deshalb greift auch keiner ein. Und ich selbst bin viel zu gelähmt - und zu ängstlich noch dazu. 

Mir kommen immer wieder so kranke Gedanken. Wenn ich Suizid begehen würde, dann würde mich vermutlich erst nach mehreren Tagen jemand finden. Vielleicht auch früher als gedacht, weil ich nicht zur Arbeit kommen würde. Ich kann hier tun und lassen, was ich will, weil es niemanden interessiert, weil niemand nachfragt, weil mich niemand hier sieht. Ich kann mir die Arme und Beine aufschlitzen, ich kann Tabletten schlucken ohne Ende, ich kann mich betrinken... Es wüsste niemand.

Ich habe plötzlich keinen mehr, der auf mich aufpasst.
Keinen mehr, auf den ich aufpassen muss.

 *

Ich habe mein bisheriges Höchstgewicht von 62 kg überschritten ... 

Die Liste rechts ist längst nicht mehr aktuell, aber ich lasse sie drin, bis ich die 58 kg wieder erreicht habe.

Ihr könnt euch mein Entsetzen vorstellen. Ich habe sofort eine absolute Crashdiät angefangen. Habe die letzten paar Tage also kaum was gegessen. Jojo-Effekt hin oder her, wenn ich nicht bald dieses ekelhafte Fett wegbekomme, drehe ich komplett durch. 

Ich werde in meinem ganzen Leben nicht mehr glücklich werden können. - Kennt ihr diesen Gedanken?

Donnerstag, 1. September 2016

# worst case situation

Es ist schwierig, mit allem immer alleine zu sein. 

Mit dir habe ich den wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren. Jetzt bin ich so einsam, dass ich den Schmerz nicht in Worte fassen kann.

Dieses Gefühl kommt immer mehr bei mir an. Je mehr Zeit vergeht, desto schlimmer wird dieser Zustand. 

Ich will nicht ständig den Tränen nahe sein; ich will nicht jeden Abend weinen. 

Wo ich bis vor kurzem nur abends geweint habe, fängt es nun schon morgens an. Ich kann das einfach nicht ertragen - und wenn das so weitergeht, bekomme ich Alltag und Job nicht mehr hin. Irgendwann passt diese Maske nicht mehr, die man sich sonst immer aufsetzt.

Gott, ich vermisse dich so sehr. Dieses Leben ist wertlos für mich; ich fühle mich so nutzlos und alleine. Die Wochenenden sind am schlimmsten. Meine Freunde sind längst verplant, oder verbringen die Zeit mit ihren Partnern. Ich will nicht das fünfte Rad am Wagen sein, also bleibe ich Zuhause. Neue Kontakte knüpfen fiel mir schon immer schwer; und jetzt erst recht.

Ich habe mir sämtliche Chancen verspielt; habe mir nichts eigenes aufgebaut. Jetzt sitze ich in den Trümmern, die übrig geblieben sind. 

Es ist der worst case. Der schlimmste Fall, den ich mir je hätte ausmalen können. Komplett alleine zu sein - und keine Chance auf Besserung, oder Veränderung. Keine Hoffnung - und offen gestanden auch kein Wille.

Ich will nicht mehr; ich bin so lebensmüde.

Montag, 29. August 2016

# Spiegelbild

Wenn ich in den Spiegel schaue, schreit mir mein Spiegelbild entgegen: 
"Wenn ich du wäre, würde ich nie wieder essen."

Samstag, 20. August 2016

# Chaos im Kopf

Ich habe so viel zu erzählen und in meinem Kopf führe ich den ganzen Tag lang Gespräche, aber wenn dann jemand mit mir reden mag, bekomme ich keinen Ton heraus. Die Buchstaben, die ich schreiben möchte, liegen alle in meinem Kopf parat; fein säuberlich sind dort Sätze notiert, die ich mit euch teilen möchte. Aber wenn es dann soweit ist, weiß ich nicht mehr, wie ich mich ausdrücken soll; wo ich anfangen soll - und ob ich überhaupt anfangen soll. Es ist viel zu viel. Da ist zu viel in meinem Kopf und ich bekomme das Chaos einfach nicht geordnet. Wenn ich ein Buch in das Regal einräume, fallen drei andere raus - und während ich diese dann aufhebe und den Platz suche, an den sie gehören, fällt das ganze Regal um. 

So in etwa fühlt es sich an. Ich werde dem Chaos in meinem Kopf einfach nicht Herr. Und meistens fange ich gar nicht erst an, zu sortieren, weil ich weiß, dass ich es ja doch nicht schaffe. Kaum habe ich einen Gedanken festgehalten, rast es in meinem Kopf weiter und ich verliere den Faden. Ich arbeite einen Gedanken aus, widme mich diesem voll und ganz - und habe zeitgleich hundert weitere im Sinn, sodass ich das imaginäre Buch am liebsten zuschlagen und gegen die Wand schmeißen würde. Ich würde all diese Regale am liebsten einfach umkippen, zertrümmern, zerstören und verbrennen.

Ich will das nicht mehr; dieses Chaos.

Entdweder bin ich völlig apathisch und in meiner eigenen Welt, oder ich breche total zusammen und komme gar nicht mehr klar. Etwas dazwischen gibt es kaum noch; jedenfalls nicht, wenn ich alleine bin. Und ich bin immer alleine. Sogar in Gesellschaft.

Donnerstag, 18. August 2016

# Zeit ist eine Illusion

Im Gegensatz zu Energievampiren, gibt es natürlich auch noch wunderbare "Energiespender". Menschen, die einem einfach nur gut tun. Manchmal bloß durch pure Anwesenheit. Durch ein einziges gesprochenes Wort. Nur ein Blick, eine Berührung. Manchmal ist das alles, was man braucht, um wieder zu sich selbst zu finden.

Endlich wieder mit dir durch Felder spazieren, die neue Gegend erkunden, stundenlang auf dem Sofa sitzen, Fotos anschauen, deinen Erzählungen vom Urlaub und vom Festival lauschen. Es ist etwas komisch, Fotos von deiner Freundin und dir zu sehen. So glücklich, so frei. Ich fühle mich kurz "ausgeschlossen". Während ihr das erlebt habt, bin ich durch die Hölle gegangen. 'Es hätte alles anders laufen sollen', denke ich und werde endlos traurig - aber deine Erzählungen ziehen mich schnell wieder hoch, weil ich mich wirklich für dich freue, von Herzen. Deine Begeisterung steckt an. Wenn ich einem Menschen nur das Allerbeste dieser Welt wünschen würde, dann wärst du das. Du bist einer der besten Menschen, die ich kenne.

Wenn ich mit dir zusammen bin, hat Zeit keine Bedeutung. Hatte sie noch nie. Zeit ist eine Illusion.


Ich muss unbedingt wieder anfangen, Kalorien zu tracken. Die letzten Tage waren wieder so furchtbar, ich habe schon wieder rasend schnell zugenommen und ärgere mich über mich selbst, weil ich einfach null Durchhaltevermögen habe. 

Oh, ein Kollege hat nen Kuchen gebacken - probieren wir doch mal 'n Stück.
Oh, auf der Arbeit wird gegrillt, weil der Chef Geburtstag hat - Hallo Bratwürstchen!
Oh, da ist ja noch Schokolade im Kühlschrank - instant Heißhunger drauf. Komisch.
Oh, ich bekomme Besuch - okay, gehen wir Döner essen, weil wir das immer so machen.

So wird das doch nix. Blödes Finchen, gib dir mehr Mühe! -.-
Ich bräuchte so'n Halsband, das mir kleine Elektroschocks gibt, wenn ich zu Schokolade & Co. greifen will. Vielleicht kauf ich mir ja auch so ein klischeehaftes Diät-Schwein, was mich wütend angrunzt, wenn ich die Kühlschranktür öffne. :D

Spaß beiseite - ich will echt mal länger durchhalten. Je mehr ich abnehme, desto mehr "Puffer" habe ich ja auch. Wenn ich 60kg wiege, ist die ein oder andere Fressattacke viel schlimmer, als wenn ich zB. 50kg wiegen würde. Das fällt dann nicht so ins Gewicht (ha!); da ist dann noch Luft nach oben. Blabla, ihr versteht schon. 

Also... gehen wir's an. Mal wieder. 
Und wieder und wieder und wieder.

Mittwoch, 17. August 2016

# Aufgaben gegen das sinnlose Dasein


Ich fühle mich so unglaublich nutzlos, seit dem Tod meiner Mama... Irgendwie scheint nichts mehr einen Sinn zu haben und ich stelle alles in Frage. 

Deshalb habe ich beschlossen, mir selbst Aufgaben zu setzen. Jeden Tag. Und selbst wenn sie noch so klein sind, dann weiß ich trotzdem am Ende vom Tag, dass ich irgendwas sinnvolles geschafft habe.

Außerdem gibt es eine neue Zusatzseite auf meinem Blog: » 2016
Diese Liste wird natürlich immer mal wieder aktualisiert.

Finchen.

Dienstag, 16. August 2016

# "Lebenshungrig" zum Verkauf / Tausch

Hallo zusammen!

Hat einer von euch Interesse an dem Buch "Lebenshungrig" von Laura Pape?

Nachdem ich einen "Blick ins Buch" via amazon geworfen hatte, war ich davon ganz gefesselt und wollte unbedingt weiterlesen. Ich habe es gebraucht gekauft und würde es nun weiterverkaufen - oder aber gegen ein anderes Buch (aus dem selben Bereich) tauschen. :)

Preis: 5,00 € + Versandkosten 1,20 € → 6,20 €
 
Das Buch ist in gutem Zustand.
Neu würde es 9,95 € kosten.

Mir hat Laura's Buch wirklich gut gefallen; ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. Mehr schreibe ich an dieser Stelle natürlich nicht; das sollte man selbst lesen. :) Also falls einer von euch Interesse hat, meldet euch einfach!

Montag, 15. August 2016

# Dissoziation - was ist das?

Hallo ihr Lieben

Auf diversen Blogs lese ich immer wieder davon, dass jemand "dissoziierte".

Was ist das? Was passiert dann?

Kann mir das jemand in einfachen Worten erklären?
Wenn möglich sogar jemand, der selbst "betroffen" ist?

Finchen.

Freitag, 12. August 2016

# Energievampir

Gestern war ein kleiner mega Cheatday. Ich habe mich mit einem Freund getroffen und es ist "Tradition", dass wir dann zusammen Döner essen. Das haben wir auch getan. Ich habe noch nicht so eine komplexe Beziehung zu Essen, dass ich so etwas nicht genießen könnte. Nach tagelangen Mahlzeiten, die nur aus Salat bestanden und abendlichem Fasten, hat der Döner geschmeckt wie der pure Himmel. Außerdem war ich selbst mit dem Döner zu dem Zeitpunkt noch unter 1.000 kcal, von daher... alles cool. 

Das "Drama" begann erst spät am Abend. Mein Kumpel ist ein absoluter "Energievampir". Das wusste ich natürlich schon vorher - ich kenn ihn schon jahrelang - und offen gestanden ist das auch der einzige Grund dafür, warum ich mich nicht öfter mit ihm treffe. Ich hab ihn eigentlich sehr gern; er ist hochintelligent und superlustig - aber leider auch uuuunglaublich anstrengend. Heilige Maria... Könnt ihr euch vorstellen, dass jemand stundenlang durchquatscht, und man selbst - wenn es hoch kommt - etwa fünf Sätze am ganzen Abend spricht? Und ich wünschte, das wäre übertrieben gesagt; aber nein, genauso ist es. 

Wenn ich zwei Stunden mit ihm verbringe, kann man mich danach in die Tonne treten, dann kann ich nicht mehr, dann bluten mir die Ohren und ich bin absolut nicht mehr aufnahmefähig. 

Gestern waren es fünf Stunden! -.-

Danach war ich regelrecht fertig mit den Nerven. Wie gesagt, ich mag ihn echt und natürlich höre ich ihm gerne zu, gebe ihm Rat und bin für ihn da, aber diese Treffen laugen mich aus. Er hat gefühlte drei Stunden lang über Pokémon Go geredet (und mir dabei gezeigt und erklärt, wie sich jedes einzelne Pokémon verwandelt und weiterentwickelt...), die anderen zwei Stunden beschwerte er sich über sein Leben. Das ist sowieso sein Lieblingsthema. Er liebt es, sich darüber auszulassen, wie scheiße alles ist und wie furchtbar sein Leben ist. 

Als er mir dann am Ende des Abends sagte, er wäre ja froh, dass es mir wieder besser gehen würde, wurde ich kurz etwas sauer (ohne es mir anmerken zu lassen). Aber das ist eine andere Geschichte; lassen wir das...

Worauf ich hinauswollte: Als ich ihn dann irgendwann nach 22:00 Uhr gebeten habe, zu gehen, weil ich wirklich, wirklich müde war, und er dann auch endlich gegangen ist, musste ich mir erst einmal ein Gläschen Wein gönnen. Dabei blieb es natürlich nicht. Ich endete mit Schokotörtchen und Cookies auf der Couch, hab mir in Rekordzeit alles mögliche reingeschaufelt und bin dann ins Bett. Super, Finchen... Dementsprechend großartig fühle ich mich heute Morgen auch. -.-

Aber natürlich verliere ich wegen diesem "Ausrutscher" nicht gleich den Mut. Heute wird wieder ein besserer Tag. 

Finchen.

Dienstag, 9. August 2016

# Man findet keine Freunde mit Salat!






  

Ich esse von diesen Salatportionen seit Tagen und kann's schon nicht mehr sehen.

Ist trotzdem immer noch viel zu viel. Heute Abend esse ich nichts. Ich sollte allgemein versuchen, das Abendessen ganz wegzulassen.

(Leider bringt mir das Grünzeug nach wenigen Tagen ganz schöne Schokocravings. :( Aber ich weiß, dass das alles nur eine Kopfsache ist...)

Wiegen werde ich mich erst einmal nicht; ich halt's momentan echt nicht aus. Diese Zahlen! Diese riesengroßen Zahlen, die ich doch eigentlich schon hinter mir gelassen hatte! Nawww.. :(

Finchen.

Montag, 8. August 2016

Samstag, 6. August 2016

# the clock ticks life away

Hallo zusammen

Wie ihr seht, hat sich die Gewichtsanzeige rechts geändert. Somit auch der BMI. 

Ich ... ich hab mich ... gehen lassen, schätze ich.

Es ist Wochen her, seit ich das letzte Mal gebloggt habe. Der Grund ist schnell erklärt: Ich habe Abschied genommen. 

Abschied von meiner Mama, Abschied von meinem Zuhause, Abschied von bekannten und vertrauten Wegen, Gerüchen, Geräuschen, Bildern, Personen...

Abschied von allem, was mich noch irgendwie... festgehalten hat; was mich vor dem gnadenlosen Absturz bewahrt hat.

Und danach?

Danach bin ich abgestürzt. 

Ich habe... gefressen, geraucht, viel zu viel getrunken - regelmäßig; jeden Abend... Ich habe zu viele Tabletten genommen, habe mich Zuhause verkrochen, bin weder an die Tür, noch ans Telefon gegangen. Ich habe Nächte durchgeheult, habe geschrien und gefleht, habe das Leben verflucht und mir den Tod gewünscht. Wären meine beiden Lebensretter nicht bei mir, dann hätte ich mir mittlerweile das Leben genommen.

Tearing me apart with
words you wouldn't say
And suddenly tomorrow's
a moment washed away

Die Quittung kam dann irgendwann nach Wochen totaler Eskalation in Form von einem Zusammenbruch. Und nein, ich bin nicht in einer Klinik oder so - aber ich habe kapiert, dass ich mir Hilfe suchen muss. Ich schaff's alleine einfach nicht mehr raus aus diesem Teufelskreis aus wirren Gedanken, Trauer, Angst, Hass, Überforderung und Aussichtslosigkeit. Ich brauche jemanden, der mir eine andere Sichtweise zeigt; denn ich selbst krieg's nicht hin. Ich hasse einfach nur. Und das hätte meine Mum nie gewollt. 

Nun bin ich wieder streng auf Diät, um wenigstens wieder unter 60kg zu kommen... Ich habe mich vor diesem Blogeintrag und vor dieser Wahrheit so lange gedrückt, weil ich mich unglaublich schäme... Aber so ist es nunmal gelaufen. Ich bin zwar jetzt erst recht verzweifelt as fuck, aber... keine Ahnung. Wird schon wieder.

The light on the horizon
was brighter yesterday
With shadows floating over
the scars begin to fade
We said it was forever
but then it slipped away
Standing at the end of
the final masquerade

Montag, 11. Juli 2016

# ausgebrannt

Hallo ihr Lieben.

Momentan bin ich hier nicht sehr aktiv... Ich melde mich aber wieder, sobald ich kann.

Im Moment geht's mir schlecht. Sehr schlecht.

Finchen.

Dienstag, 28. Juni 2016

# Tiefstgewicht - 12.06.2016

Nur für's Protokoll: 
Mein bisheriges Tiefstgewicht (vom 12.06.2016) → 56,3 kg


Gehalten habe ich es leider nicht. War ja klar. Aber ich arbeite wieder daran.

Donnerstag, 23. Juni 2016

# restart (over and over again)

Ich habe meinem Körper in der ganzen letzten Zeit so viel zugemutet (im Sinne von: essen, essen, essen & noch mehr essen), dass sich das jetzt richtig bemerkbar macht. 

Noch im letzten Beitrag schrieb ich ja: "Ich habe festgestellt, dass ich doch recht schnell wieder auf mein ursprünglich mühevoll erkämpftes Gewicht komme - muss mir nur etwas Mühe geben."

Bullshit. 

Ich fühle mich wie ein Schwamm. Meine Waage zeigt mir Zahlen, die ich lange nicht mehr gesehen habe und eigentlich auch gar nicht mehr sehen wollte. 

Montag war eher schlecht, Dienstag war ich bei meiner Oma essen (also sehr schlecht) - und gestern der Tag lief Gott sei Dank mal ganz ordentlich. 

Ich hatte auf der Arbeit "nur" zwei Nektarinen gegessen (ca. 120 kcal) und gegen Nachmittag 'ne "heiße Tasse" (90 kcal). Am Abend dann nur ne kleine Tasse Kakao (laut App ca. 127 kcal). Macht insgesamt nur 337 kcal. Dazu war ich noch bisschen spazieren. Wie viele Kalorien man sich dabei tatsächlich "dazu verdient", weiß ich ehrlich gesagt gar nicht - da vertrau ich auf meine Schrittzähler-App und notiere die 70 kcal.

Heute, Freitag & Samstag wird hoffentlich genauso. Am Sonntag hat mein Bruder Geburtstag und wir gehen alle zusammen essen; das wird dann also auch mittelmäßig. Aber ich hoffe, dass ich bis Sonntag auch wieder andere Zahlen auf der Waage sehen werde... -.- 

Keine Ahnung, warum ich einfach so elendig inkonsequent bin. Kennt ihr das, wenn man sich ständig denkt: "Boah, bis Mitte Juni / bis zum Sommer / bis zum Ende des Jahres ist noch so viel Zeit, bis dahin wiege ich so-und-so-viel, ganz sicher!" Und dann ist dieser Zeitpunkt gekommen und man steht immer noch am Anfang - oder hat im schlimmsten Fall sogar Schritte zurück gemacht. Das ist ja so dermaßen zum kotzen. So wie alles andere momentan auch.

Finchen.

Sonntag, 19. Juni 2016

# Wochenende

Das Wochenende war... ganz okay. Freitagabend war eine Freundin zu Besuch; wir haben zusammen gegessen. Samstag war mein Fastentag; ist gut gelaufen. Ich habe festgestellt, dass ich doch recht schnell wieder auf mein ursprünglich mühevoll erkämpftes Gewicht komme - muss mir nur etwas Mühe geben. Das hat mir wieder etwas mehr Kraft und Mut gegeben. Die kommende Woche soll besser werden. Heute Mittag war mein Bruder zum Essen da. Ab morgen fordere ich mich selbst heraus. Diese Fresserei muss aufhören. 

Abgesehen davon war das Wochenende eher nicht so gut. Ich habe zwar viel geschafft, aber trotzdem zu viel Zeit für mich und meine Gedanken gehabt. All das, worauf ich früher viel Wert gelegt habe - beispielsweise ausreichend Zeit für mich zu haben - ist auf einmal nur noch quälend. Ich will das nicht. Dann bin ich immer froh, dass ich nen Job habe und somit genug Ablenkung während der Woche. Sonst würde ich durchdrehen.

Ich hoffe, dass es euch allen gut geht und ihr eine schöne, kommende Woche habt. 

Finchen.

Donnerstag, 16. Juni 2016

# manchmal auch alles egal

Heute ist so ein typischer "Ich schmeiße alles hin"Tag.

Eigentlich lief es gestern ganz gut, aber das hat meine Waage wohl nicht mitbekommen, ahahah. -.- Und eigentlich könnte ich auch die Häkchen rechts an der Seite wieder wegmachen, weil mein Gewicht schon wieder total hin und her springt. Ich bin einfach nicht konsequent genug.

Aber ... manchmal is' es mir auch einfach egal. Heute ist so ein Tag. 

Ich hab Hunger und ich muss essen. An manchen Tagen kann ich den Hunger besser "ertragen" und manchmal fast gar nicht. Ist das bei euch auch so?

Finchen.

Dienstag, 14. Juni 2016

# Kugel-Finchen

Boah, Mädels. Es läuft richtig, richtig schlecht.

Ich esse zu viel, echt. Zu viel Schokolade und überhaupt.. :( Ich fühl mich total mies.

Ich muss unbedingt wieder einen Fastentag einlegen. Mittlerweile ist es so, dass ich gar nicht erst mit dem Essen anfangen darf, sonst geht alles sofort schief. Entweder ich esse gar nichts, oder ich fresse. Dazwischen gibt es nichts.

Wie auch immer.

Weiteren brainfuck gibt's von meinem Exfreund, mit dem ich seit neuestem wieder Kontakt habe.


"Nach dir war keine mehr gut genug" - Das hat er mir vor etwa einem halben Jahr schon einmal gesagt. Ich weiß, dass er mich damals wirklich geliebt hat. Aber damals war mir alles zu viel.

Das Gespräch gestern Abend ging noch weiter in diese Richtung - und ich bin verwirrt.

Ich will mich nicht in Sachen verrennen, die ich später vielleicht bereuen würde... eben weil ich momentan so... einsam bin. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Was richtig und was falsch ist.

Zum Glück gibt es auch schöne Nachrichten, die mir zeigen, was für wundervolle und liebe Menschen ich um mich herum habe.


  ~



Ich bin so dankbar dafür.

Finchen.

Sonntag, 12. Juni 2016

# Ablenkung

Ich merke immer mehr, dass dieses "nicht essen" oder eben "essen", eine reine Ablenkung ist. Ich beschäftige mich damit rund um die Uhr, nur damit ich nicht so viel an andere Dinge denken muss.

Das ist nicht gut, oder? ...

Die Waage zeigte heute 56,1 kg an. Ich habe mein Zielgewicht also bald erreicht...

Nachtrag: Ich möchte mich für eure wunderbaren Kommentare bedanken. Ihr seid toll. ♥

Samstag, 11. Juni 2016

# diese Hölle

Ich habe beschlossen, heute zu fasten. Bislang habe ich noch nichts gegessen und zum Glück auch keinen Hunger. Nachdem ich gestern wieder eine ekelhafte Fressattacke hatte, reichts mir jetzt. Ich hatte den ganzen Tag Bauchschmerzen, jetzt so langsam gehts wieder.

Heute Morgen habe ich ununterbrochen im Haus rumgeräumt, danach wär ich fast durchgedreht. Zu viele Erinnerungen, die einfach viel zu weh tun, es ist kaum zum aushalten. Ich musste raus - und bin erstmal ne Stunde lang ziellos durch Felder gewandert, habe krampfhaft versucht, Tränen zurückzuhalten und einen kompletten Ausbruch zu verhindern.


Später gings weiter mit Gartenarbeit, bis ich gegen Abend komplett kaputt war. Habe mich kurz etwas wackelig auf den Beinen gefühlt, aber jetzt ist das auch wieder weg. Ich sitze etwas ratlos hier. Für heute ist alles getan und jetzt habe ich Zeit für mich - und genau das ist es, was ich gar nicht gebrauchen kann. Ich will nicht nachdenken, ich will beschäftigt sein.

Es ist jetzt schon 6 Wochen her, Mama ... Wie kann das sein? Es kommt mir vor, als wär es erst gestern gewesen. Warum dreht sich die Welt weiter? Warum geht es einfach immer weiter?

Ich vermiss dich so...

Mittwoch, 8. Juni 2016

# into the light

» Reich mir die Hand, mein Leben – nenn’ mir den Preis
Ich schenk’ Dir gestern, heut’ und morgen,
Dann schließt sich der Kreis
Kein Weg zurück, das weiße Licht kommt näher
Stück für Stück – will mich ergeben
Muss ich denn sterben, um zu leben?

Out of the dark – hörst Du die Stimme, die Dir sagt
Into the light – I give up and close my eyes
Out of the dark – hörst Du die Stimme, die Dir sagt
Into the light – I give up and you’ll waste your tears to the night «

© Falco – Out Of The Dark (Into The Light)

Montag, 6. Juni 2016

# dizzy

Gut, dass ich einfach viel zu dizzy bin, um zu schreiben. Oder überhaupt irgendwas zu tun. 

Weil ich entweder so gut wie nichts esse, oder viel zu viel esse, oder zu viel trinke, oder mein Kreislauf einfach im Arsch ist, oder ich zu viel heule und Kopfschmerzen habe, oder irgendwie alles zusammen. 

... oder weil ich auch irgendwie nicht weiß, was ich schreiben soll. Letztendlich ist es immer nur das gleiche. Ich fühle mich einsam. Das alles hier hat mit leben nichts mehr zu tun; das ist höchstens überleben.

Ich weiß wirklich nicht, ob das jemals wieder gut wird...

Sonntag, 5. Juni 2016

Bitte lass mich nicht vergessen. Bitte, bitte, lass mir wenigstens die Erinnerung.

Freitag, 3. Juni 2016

# fast umgekippt

Ja .. der Titel sagt schon alles. Heute hat nicht mehr viel gefehlt und ich wär umgekippt. 

Heute früh kam jemand vom Sanitätshaus und holte ein paar von Mama's Sachen ab .. Und der Typ war etwas seltsam... Er hielt sich viel länger hier auf, als er eigentlich musste.. schaute sich immer mal wieder um... und redete komisches Zeug..

"Sie wohnen ja ziemlich einsam hier oben."
"Ja, ein bisschen."
"Fühlen Sie sich nicht alleine?" 
"... nein."
 [...]
"Haben Sie manchmal Pfefferspray bei sich?" 
"... ähm ... ja." (Habe ich nie, aber was ist das denn für eine Frage?!)
"Na dann... lassen Sie sich nicht stehlen." Er hat mir zugezwinkert und ist gegangen. 

Ich hab Angst gehabt und mir wurde wieder überdeutlich vor Augen geführt, dass ich jetzt eben alleine bin. Ich bin auf mich allein gestellt; hier ist niemand mehr, der auf mich aufpasst.

Vielleicht bin ich auch einfach nur paranoid und der Typ wollte nur nett sein. Keine Ahnung.

Dann auf der Arbeit ging es mir wirklich schlecht. Körperlich. Die letzten paar Tage waren nicht nur psychisch, sondern auch physisch echt anstrengend. Erst hungern, dann fressen, dann wieder fressen und noch mehr fressen. Bauchschmerzen ohne Ende. Verdauung will nicht. Meine Tage hab ich auch noch. Kopfschmerzen vom ständigen heulen. Blabla.

Jedenfalls war mir unheimlich schwindelig und ich habe einen knallroten Kopf gehabt. Es hat sich wirklich angefühlt, als würde mein Kopf brennen. Selbst meine Kopfhaut hat gekribbelt; irgendwas war da also los. Ich denke mal, dass ich Fieber hatte; keine Ahnung. Als mich dann der dritte Kollege auf mein Aussehen ansprach und sich besorgt zeigte, was denn nur mit mir los wäre, hab ich schon gedacht, es wäre vielleicht besser, wenn ich heimfahren würde. Aber ich hatte viel zu tun, also blieb ich. 

Ich bekam einen Scheißauftrag nach dem nächsten und war innerhalb kürzester Zeit komplett überfordert, weil ich insgeheim gehofft hatte, meine Arbeit schnell erledigen und dann abhauen zu können. Als mich dann ein Kollege wegen einer Lappalie anmeckerte, bin ich binnen weniger Sekunden in Tränen ausgebrochen, habe mich erst einmal auf dem Klo verschanzt - und dann ging wirklich nichts mehr. Ich bin schnell raus um eine zu rauchen, bevor ich meinen Kollegen so komplett verheult unter die Augen treten musste. Mir ist das mittlerweile so unfassbar peinlich, wie labil ich bin. 

Als ich nach der Zigarette wieder reingehen wollte, konnte ich schon kaum aufstehen. Alles hat sich gedreht und ich habe ein paar Versuche gebraucht, um wirklich aufstehen zu können. Schon während dem rauchen hab ich gemerkt, dass ich die Zigarette nicht ordentlich festhalten konnte. Ganz komisch war das. Ich bin jedenfalls reingeschlurft und die Kollegen sagten, ich solle nach Hause fahren. Ich muss ausgesehen haben, wie ein Häufchen Elend. Ich wusste aber, dass ich in dem Moment nicht fahren konnte, ich habs mir echt nicht zugetraut, meinen Wagen zu steuern. Also blieb ich noch eine halbe Stunde lang sitzen, und als ich mir sicher sein konnte, keine Gefahr für den Straßenverkehr zu sein, bin ich endlich nach Hause gefahren... 

Daheim hab mich hingelegt und bin sofort eingeschlafen. 

Meine Katzen haben mich immer mal wieder geweckt und ich war so furchtbar dusselig, mein ganzer Körper hat gekribbelt und ich hab zeitweise das Gefühl in den Armen und Beinen verloren - wie wenn einem der Fuß einschläft. Keine Ahnung, was hier passiert. Es kann auf jeden Fall nicht daran liegen, dass ich zu wenig esse. Eher zu viel. Ich denke, mein Kreislauf ist einfach am Ende. 

Jetzt gerade bin ich zum ersten Mal für heute so einigermaßen wach und klar. Aber ich weiß nichts mit mir anzufangen, also werde ich wohl bald wieder schlafen gehen... 

Finchen.

Donnerstag, 2. Juni 2016

# alleine²

Nicht nur, dass ich mich eh schon vollkommen alleine fühle - nein, ich bin es auch wirklich. Ich bin alleine. Mutterseelenallein. Keiner kümmert sich so wirklich; und das ist so verletzend. In den ersten paar Tagen kamen diverse Leute zu mir gestürmt, haben mich herzzerreißend umsorgt, doch das hielt nicht lange an. Jetzt - fast fünf Wochen später - geht alles wieder seinen gewohnten Gang. Obwohl mein Schmerz nur tiefer geworden ist und kein Stück besser.

Schon nach wenigen Tagen bietet dir plötzlich keiner mehr an, einfach mal zu reden oder so... Nein, es stimmt was gesagt wird: Am Ende bist du alleine.

Das sollte ich mir merken. Retten kann ich mich nur selbst.

Ich bin meine Rettung - oder mein Untergang. Nur ich allein; niemand sonst.

Gott, ich vermisse meine Mum so sehr. Die einzige Person, die mir jemals so richtig nah stand, der ich alles sagen konnte und mit der ich mich nie alleine gefühlt habe...

Ein kleiner Teil von mir ist so wütend im Moment.

Wütend auf dieses scheiß Leben. Wütend, dass meine Mama so früh gehen musste und jahrelang so leiden musste. Wütend darüber, dass alles nun so gekommen ist. Wütend, dass für mich die Welt untergegangen ist und es andere Leute (denen man ja "ach so wichtig ist") einen Scheißdreck interessiert.

Es gibt momentan viel zu wenig, was FÜR dieses Leben spricht.

Dienstag, 31. Mai 2016

# unkontrolliert

Diese Fressattacken von zuletzt haben viel mehr in mir ausgelöst, als ich ursprünglich gedacht hätte. Ich habe jetzt totale Angst, dass das wieder passiert. Dieser Kontrollverlust, dieses ekelhafte Gefühl danach. Tage danach fühlt man sich noch widerlich. Mal abgesehen von den Bauchschmerzen, die man kurz darauf hat.

Heute habe ich noch gar nichts gegessen, dafür aber etwas zu viel geraucht und dieses schwüle Gewitter-Wetter macht mich auch total fertig. Habe Kopfschmerzen und fühle mich furchtbar. Kann ich mir aber nicht erlauben; habe nen Vollzeitjob, der auch noch einiges von mir abverlangt. Achja und der Umzug steht da natürlich auch noch an, haha. Ich will schlafen. Für immer.

Montag, 30. Mai 2016

# Fressattacken

Auch das noch.

So langsam geht das nicht mehr gut hier... 

Vor ein paar Tagen hatte ich meine erste richtig krasse Fressattacke. Ich meine... die erste in meinem Leben. Ich habe noch nie vorher so unkontrolliert gefressen. Dazu muss ich sagen, dass Alkohol auch wieder ein Thema war und überhaupt war alles scheiße und schlimm und... naja... Erst jetzt verstehe ich, was Leute damit meinen, wenn sie sich mit dem Essen irgendwie "auffüllen" wollen... Ich hab mich so leer gefühlt und das Essen hat einfach überhaupt kein bisschen satt gemacht, egal wie viel ich gegessen habe. Es war ein richtig "verzweifeltes Fressen". Widerlich.

Ich dachte, das wäre eine einmalige Sache gewesen. Aber nein, gestern war es wieder soweit. 

Heute habe ich dagegen noch keine 500 kcal gegessen. Ich fühle mich so ekelhaft; sowas darf nie wieder passieren!

Ich treibe in einem Meer aus Angst, Trauer, Verzweiflung, Alkohol, Tabletten, Fressattacken, Hunger, Erinnerungen und Überforderung.

Freitag, 27. Mai 2016

# kein Neuanfang

Warum ist jeder so scheiß optimistisch, was die neue Wohnung betrifft?

NEIN, nichts ist "supertoll"!

NEIN, es ist kein "Neuanfang"!

Und NEIN, nichts wird gut - es KANN gar nicht mehr GUT werden. 

Hört auf damit; hört auf mich zu beglückwünschen. Hört auf zu fragen, wann es losgeht. Hört endlich auf, mich mit Fragen zu löchern, die mich überfordern.

Warum kommt keiner mal zu mir und sagt: "Ich kann verstehen, dass du dort nicht weg willst und dass die Situation unerträglich ist. Ich kann verstehen, dass das alles viel zu schnell geht und du deine Mama entsetzlich doll vermisst. Ich kann verstehen, dass dich das alles überfordert. Ich verstehe dich."

Ausnahmsweise finde ich Optimismus in diesem Fall absolut fehl am Platz - ich kann es nicht mehr hören. Genausowenig wie dieses elende "Alles wird gut". Ihr wisst gar nichts, ich versteht nichts von all dem. Und das ist sogar gut so, denn das hier... das wünsche ich wirklich niemandem. 

Ich brauche Hilfe, warum lässt mich jeder letztendlich doch irgendwie alleine mit dieser Qual? Warum scheint es niemanden zu interessieren, wie es mir wirklich geht?

Ich freue mich über die Hilfe, die von allen Seiten bzgl. dem Umzug angeboten wird - aber viel mehr würde ich mich darüber freuen, wenn irgendjemand einfach mal Verständnis zeigen würde...

Warum kann nicht mal jemand sagen: "Ja, das IST beschissen. Es tut weh - und es ist NICHT gut. Ganz und gar nicht."

Mittwoch, 25. Mai 2016

"Es fühlt sich fast so an, als hätte mein eigenes Leben aufgehört. 
Ich bereue so viele Dinge. Dinge, die ich gesagt und getan 
habe - oder eben nicht gesagt und getan habe. 
Ich bereue es, dass ich so viel arbeiten war 
und nicht mehr mit ihr zusammen unternommen habe. 
Ich bereue jeden noch so kleinen Streit. 
Es ist beinahe so, als wäre ich gegangen, nicht sie."

"Ein Stück von dir ist mit ihr gegangen..."

# hilflos

Ich fühle mich so ohnmächtig, wie gelähmt. Meine Psyche legt mich komplett lahm; es ist, als könnte ich keinen einzigen Schritt alleine machen. Bei jeder Aufgabe, bei jeder Herausforderung, strecke ich die Hände nach jemandem aus.

Für alle anderen geht das Leben einfach weiter, nur für mich ist es stehen geblieben. Ich will mit nichts konfrontiert werden, ich will meine Ruhe haben.

"Die gehen nächstes Jahr auf Tour, ich bestelle uns Tickets."
"Nein, lass mal. Für mich nicht."
"Doch natürlich kommst du mit. Ist doch auch erst nächstes Jahr..."
"Wenn ich Glück habe, erlebe ich das nächste Jahr gar nicht."

Dieser Satz ist mir einfach so rausgerutscht, ich wollte es eigentlich gar nicht sagen. Aber es hat mich unter Druck gesetzt, jetzt Pläne für nächstes Jahr zu machen. Das kann ich nicht.

~

"Ich hab die Wohnung bekommen."
"Sehr geil, herzlichen Glückwunsch!! Ich freu mich so für dich!"
"Danke ... Ja ..."

Ich möchte weinen, mich vergraben und einfach nicht mehr existieren. Ich weiß, dass ich umziehen muss. Aber ob es wirklich die richtige Entscheidung war, gerade dorthin zu ziehen? Und so schnell jetzt? Sollte ich mir nicht lieber doch etwas mehr Zeit lassen? Was ist, wenn es wieder so eine fatale Entscheidung war? So wie damals? Was ist, wenn die Zeit wieder so furchtbar wird? Und dann ist niemand da, der mich rettet.

Immer wieder packt mich die Verzweiflung. Nicht nur wegen der aktuellen Situation, nicht nur wegen dem anstehenden Umzug. Sondern wegen der Zukunft. Wegen meinem ganzen verdammten Leben, das noch vor mir liegt. Was wird passieren? Wird der Schmerz immer bleiben? Werde ich überhaupt zurechtkommen alleine? Und was, wenn nicht? Was, wenn alles so bleibt, wie es jetzt im Moment ist? Wenn es sich immer so anfühlen wird? Was, wenn es schlimmer wird?

Wie soll ich das schaffen?

Und: Will ich das überhaupt schaffen? Will ich so ein Leben führen?

"Wenn das jetzt immer so bleibt, dann schaff ich das nicht."
"Es wird nicht immer so bleiben, das verspreche ich dir."
"Und wenn doch?"
"Wird es nicht."
"..."

Dienstag, 24. Mai 2016

# keine Zeit

Es passiert im Moment viel zu viel. Ich will, dass das aufhört. Ich will das alles nicht. Ich will nicht umziehen, will nicht aus dem Haus raus, wo wir so viel Arbeit reingesteckt haben und dann doch nur so kurz zusammen wohnen konnten. Das denke ich, während ich schon die Umzugskartons packe. Es geht alles viel zu schnell, ich bin noch nicht bereit dazu. Das hier ist doch unser Zuhause, wo soll ich denn hin?

Ich habe den Drang, dir das alles zu erzählen, Mama. Ich formuliere im Kopf schon die Worte - und dann kommt in der selben Sekunde die Ernüchterung und es sticht wieder ins Herz. Immer wenn ich überfordert war, habe ich mit dir darüber geredet und es ging danach viel besser. Jetzt bin ich alleine mit all dem und komme nicht zurecht.

Dieser Gedanke, dass du wirklich nicht mehr da bist und auch nicht mehr wiederkommen wirst.

"Es tut so weh." - "Es braucht Zeit, so schnell geht das nicht."

Aber es wird immer schlimmer, anstatt besser. Am Abend drehe ich regelmäßig durch. Wenn alles ruhig wird und ich alleine bin. Dann zerdrücken mich die Wände und gleichzeitig ist zu viel Platz da. Dann sehne ich mich nach jemandem, der mich einfach in den Arm nimmt, und kann gleichzeitig niemanden in meiner Nähe ertragen. Dann hilft keine Musik, keine Ablenkung. Dann muss ich mich betäuben, mit Tabletten und Alkohol. Weil ich sonst nichts machen kann. Und danach kann ich noch weniger machen. Am nächsten Morgen geht der Albtraum dann von vorne los.

Ich weiß, dass ich mir dringend Hilfe suchen sollte - aber ich habe keine Zeit. Ich muss den Umzug über die Bühne kriegen, sonst habe ich kein Geld mehr. Ich kann das Haus nicht alleine bezahlen, und die Monate, die ich noch hier bleiben muss, sind eigentlich schon zu viel. Es ist also schlichtweg keine Zeit für eine Therapie, keine Zeit für längere Gespräche - es ist noch nicht einmal Zeit, um einfach mal Luft zu holen und zu realisieren, was hier gerade überhaupt passiert.

Samstag, 21. Mai 2016

# alleine

20.05.2016

Mir ist schlecht. Mein Magen rumort, sogar wenn ich etwas trinke. Und kalt ist mir auch. Diese Kälte kommt von innen. Meine Kollegen sitzen in T-Shirt und kurzer Hose hier, während ich meine dicke Jacke und sogar meinen Schal trage. Ich bin furchtbar müde, weil ich seit fast drei Wochen keine Nacht mehr durchschlafe. Die letzten Tage waren extrem. Ich habe zu wenig gegessen, zu viel Alkohol konsumiert, zu wenig geschlafen, viel zu viel geweint und nachgedacht. Mein Kopf dröhnt und ich will eine Zigarette rauchen, aber ich weiß, dass es mir danach noch schlechter gehen wird, weil mein Kreislauf verrückt spielt. Also lasse ich es, nehme stattdessen einen kleinen Schluck Wasser und versuche krampfhaft, mich irgendwie auf die Arbeit zu konzentrieren. Das, was ich hier mache, kommt mir sinnlos vor. So wie alles andere auch.

Meine Gedanken schweifen immer wieder ab. Immer wieder zu dir, Mama. Ich vermisse dich so sehr, dass es kaum zu ertragen ist. Wenn mir unwillkürlich ganz bestimmte Gedanken in den Sinn kommen, dann sticht es mir kurz ins Herz. Ich spüre den Schmerz bereits körperlich, Mama. Keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Mir macht alles Angst; ich fühle mich zurückversetzt in die Zeit, als ich wirklich richtige Probleme hatte. Plötzlich kann ich wieder kaum auf Menschen zugehen, Telefonate fallen mir schwer, ich kann keine Entscheidungen treffen. Damals ging es mir schon einmal so, aber da warst du bei mir. Nur durch dich habe ich es geschafft, da wieder rauszukommen und mich so gut zu entwickeln. Mama, mach dir keine Sorgen, du hast mich sehr gut auf dieses Leben vorbereitet; hast mir alles beigebracht. Aber ich fühle mich so alleine ohne dich. So unendlich alleine.

Es ist egal, wer bei mir ist. Freunde, Bekannte - es fühlt sich trotzdem einsam an. Diese unerträgliche Leere, die niemand füllen kann. Und der Gedanke, dass das auch niemals möglich sein wird. Wie denn auch? Ich weiß, dass mir niemals in meinem ganzen Leben jemand so nahe sein wird, wie du es warst. Niemand der mich so bedingungslos lieben wird; der mich wirklich so akzeptiert, wie ich bin. Die Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter ist absolut einzigartig - und zwischen uns hat kein Blatt Papier gepasst. Wir waren immer zusammen; waren immer füreinander da. 25 Jahre lang. Ich konnte dir immer alles erzählen. Dinge, die ich sonst nie jemandem erzählt hätte.

25 Jahre lang war ich nie alleine.

Und jetzt... ist auf einmal alles weg. Alles.

Donnerstag, 19. Mai 2016

# zerstört

Ich bin jetzt auf 56 kg - und es ist mir so egal. So unglaublich egal.

Was soll ich sagen ... ich habe mich lange nicht gemeldet. Es ist so viel passiert. Zu viel.

Was macht man, wenn man den wichtigsten Menschen in seinem Leben verliert? 

Ich bin kaputt. So kaputt, so müde, so ausgezehrt. Keine Kraft mehr.

Mama, du fehlst mir ...

Du fehlst mir so unendlich.

Donnerstag, 14. April 2016

# 58 kg

Ich bin wieder im Rennen! :D

Heute Morgen habe ich mich getraut, wieder auf die Waage zu steigen - und sie zeigte mir diese Zahl hier an:


Das ist deshalb so toll, weil mein Gewicht in den letzten Wochen wieder nur zwischen 59-61 kg pendelte. Die 58 kg habe ich einfach nicht mehr erreicht und war kurz davor, das Häkchen rechts in der Leiste wieder rauszunehmen. :o

Aaaaber jetzt geht's wieder los!

Das Grandiose daran ist: Ich habe mich nach einer Tasse Kaffee gewogen. Das heißt, hätte ich das Käffchen nicht intus, wäre ich bestimmt auf 57,x kg. :o Wuuuuhhh!

Das letzte Mal war ich auf 57,3 kg im Februar. Lange her. -.-

Ich hoffe echt, dass ich dieses Mal besser durchhalten kann. Aber ich knabber fein meinen Salat jeden Abend und verzichte auf Süßigkeiten. Tschakka!

Nicht schön, aber lecker. :P
Finchen.

Mittwoch, 13. April 2016

# Tipp: Babymöhren

Mein Tipp für den kleinen Hunger zwischendurch: Babymöhren ausm Penny. :D

Eine Tüte enthält 250g. Die kleinen Möhrchen sind superlecker & kalorienarm. ;)



Finchen.

Dienstag, 12. April 2016

# Heutige Essenspläne

Sooo meine Lieben,

ich sollte wirklich öfter bloggen. Hier gibt's so viele tolle Blogs, mit wahnsinnig tollen Menschen dahinter - ihr seid eine super Inspiration. :)

Meine Essenspläne für heute:
  • Mittags: 400g Magerquark mit Ananas = ca. 468 kcal
  • Abends: Salat. Einfach nur 'nen Teller Salat = ca. 232 kcal
Wenn das alles so hinhaut, wie geplant, wird das am Ende vom Tag so aussehen:


Die Kalorien zähle ich immer mit dieser App, über die ich ja zuletzt berichtet hatte: MyFitnessPal.

Gewogen habe ich mich übrigens echt seit ein paar Tagen nicht mehr. Ich trau mich nicht. :D Erst muss ich mich jetzt ein paar Tage wieder anständig ernähren und dann wird die Waage wieder ausgepackt.

Ich wünsch Euch nen schönen Tag!

Finchen.