Es passiert im Moment viel zu viel. Ich will, dass das aufhört. Ich will das alles nicht. Ich will nicht umziehen, will nicht aus dem Haus raus, wo wir so viel Arbeit reingesteckt haben und dann doch nur so kurz zusammen wohnen konnten. Das denke ich, während ich schon die Umzugskartons packe. Es geht alles viel zu schnell, ich bin noch nicht bereit dazu. Das hier ist doch unser Zuhause, wo soll ich denn hin?
Ich habe den Drang, dir das alles zu erzählen, Mama. Ich formuliere im Kopf schon die Worte - und dann kommt in der selben Sekunde die Ernüchterung und es sticht wieder ins Herz. Immer wenn ich überfordert war, habe ich mit dir darüber geredet und es ging danach viel besser. Jetzt bin ich alleine mit all dem und komme nicht zurecht.
Dieser Gedanke, dass du wirklich nicht mehr da bist und auch nicht mehr wiederkommen wirst.
"Es tut so weh." - "Es braucht Zeit, so schnell geht das nicht."
Aber es wird immer schlimmer, anstatt besser. Am Abend drehe ich regelmäßig durch. Wenn alles ruhig wird und ich alleine bin. Dann zerdrücken mich die Wände und gleichzeitig ist zu viel Platz da. Dann sehne ich mich nach jemandem, der mich einfach in den Arm nimmt, und kann gleichzeitig niemanden in meiner Nähe ertragen. Dann hilft keine Musik, keine Ablenkung. Dann muss ich mich betäuben, mit Tabletten und Alkohol. Weil ich sonst nichts machen kann. Und danach kann ich noch weniger machen. Am nächsten Morgen geht der Albtraum dann von vorne los.
Ich weiß, dass ich mir dringend Hilfe suchen sollte - aber ich habe keine Zeit. Ich muss den Umzug über die Bühne kriegen, sonst habe ich kein Geld mehr. Ich kann das Haus nicht alleine bezahlen, und die Monate, die ich noch hier bleiben muss, sind eigentlich schon zu viel. Es ist also schlichtweg keine Zeit für eine Therapie, keine Zeit für längere Gespräche - es ist noch nicht einmal Zeit, um einfach mal Luft zu holen und zu realisieren, was hier gerade überhaupt passiert.
Ich habe den Drang, dir das alles zu erzählen, Mama. Ich formuliere im Kopf schon die Worte - und dann kommt in der selben Sekunde die Ernüchterung und es sticht wieder ins Herz. Immer wenn ich überfordert war, habe ich mit dir darüber geredet und es ging danach viel besser. Jetzt bin ich alleine mit all dem und komme nicht zurecht.
Dieser Gedanke, dass du wirklich nicht mehr da bist und auch nicht mehr wiederkommen wirst.
"Es tut so weh." - "Es braucht Zeit, so schnell geht das nicht."
Aber es wird immer schlimmer, anstatt besser. Am Abend drehe ich regelmäßig durch. Wenn alles ruhig wird und ich alleine bin. Dann zerdrücken mich die Wände und gleichzeitig ist zu viel Platz da. Dann sehne ich mich nach jemandem, der mich einfach in den Arm nimmt, und kann gleichzeitig niemanden in meiner Nähe ertragen. Dann hilft keine Musik, keine Ablenkung. Dann muss ich mich betäuben, mit Tabletten und Alkohol. Weil ich sonst nichts machen kann. Und danach kann ich noch weniger machen. Am nächsten Morgen geht der Albtraum dann von vorne los.
Ich weiß, dass ich mir dringend Hilfe suchen sollte - aber ich habe keine Zeit. Ich muss den Umzug über die Bühne kriegen, sonst habe ich kein Geld mehr. Ich kann das Haus nicht alleine bezahlen, und die Monate, die ich noch hier bleiben muss, sind eigentlich schon zu viel. Es ist also schlichtweg keine Zeit für eine Therapie, keine Zeit für längere Gespräche - es ist noch nicht einmal Zeit, um einfach mal Luft zu holen und zu realisieren, was hier gerade überhaupt passiert.
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