Ohje, gestern habe ich mich wieder gewogen und es hat sich einfach gar nichts geändert. Oo
Well ...
Dienstag, 24. September 2019
Donnerstag, 19. September 2019
Restart: # 65 kg
So, meine Lieben, ich starte zum 174.901.432 Mal neu.
Als Ziel habe ich mir jetzt einfach mal den 01.12. gesetzt, was natürlich völlig utopisch ist, aber vielleicht motiviert es ja, wenn der "Zeitbalken" immer weiter wandert. ^^
Als Ziel habe ich mir jetzt einfach mal den 01.12. gesetzt, was natürlich völlig utopisch ist, aber vielleicht motiviert es ja, wenn der "Zeitbalken" immer weiter wandert. ^^
Sonntag, 15. September 2019
# Das eigene Gewicht und soziale Interaktionen
Ihr Lieben,
habt ihr euch schon mal so unwohl im eigenen Körper gefühlt, dass ihr euch nicht getraut habt, großartig in die Öffentlichkeit zu gehen, bzw. euch mit Menschen zu treffen?
Ich wette, viele meiner Follower werden diese Frage mit einem deutlichen Ja beantworten.
Mir geht es seit Monaten so. Ich will mich schon seit Ewigkeiten mit zwei Freundinnen treffen, die ich lange nicht mehr gesehen habe und ich bringe es einfach nicht über mich, weil ich mich so abstoßend finde. Ich habe Angst, dass sie schlecht von mir denken, obwohl das echt totaler Schwachsinn ist. Aber trotzdem ...
Eine von ihnen ist stark magersüchtig und neben ihr werde ich immer aussehen, wie ein fetter Kloß, selbst wenn ich 20 kg abnehmen sollte.
Die andere hingegen ist ziemlich übergewichtig, doch auch vor ihr schäme ich mich, obwohl ich um einiges schlanker bin, als sie. Ist das nicht verrückt?
Ich weiß, dass das übertrieben ist und dass ich mir nicht so viele Sorgen machen sollte, aber ich kann einfach nicht anders. Ich denke immer: Ich nehme erst einmal 5-10 kg ab und dann kann ich all das in Angriff nehmen und mich großartig fühlen!
Ist das nicht traurig? So schiebe ich das Leben immer weiter vor mir her, weil - wir alle wissen - dass ich es einfach nicht hinkriege, abzunehmen.
Heute Abend bin ich mit einem Freund von mir auf nem Konzert und eigentlich sollte ich mich darauf echt freuen, aber in Wahrheit bin ich nur wahnsinnig nervös, denn auch er kann es nicht lassen, mir Kommentare über mein Gewicht zu stecken. Er ist ein Kollege von mir und einmal - das ist etwa zwei Jahre her - ging ich aus dem Büro raus und er sah mir hinterher und sagte vor allen anderen Kollegen: "Hey, dein Arsch sieht ja wieder aus wie ein Arsch!", weil ich abgenommen hatte. Ihr könnt euch vorstellen, wie unfassbar peinlich mir das war. Für mich war das kein Kompliment - erst recht nicht vor allen anderen Leuten ... Und bei ihm kann ich mich nicht wohl fühlen, er schaut mich immer von oben bis unten ganz genau an und denkt sich so seinen Teil. Soll er halt, aber dann soll er auch wenigstens den Anstand haben und die Klappe halten ...
Uff, dieses ganze Thema rund ums Gewicht ist wieder so aktuell in meinem Kopf. Ich habe auch Panik davor, heute Abend beim Konzert meine Jacke ausziehen zu müssen, weils ja doch meistens irgendwann recht warm wird in so einer Halle. Ich im T-Shirt ... niemand will das sehen, ich erst recht nicht.
Ach Mensch, es führt kein Weg dran vorbei, ich muss hardcore auf Diät gehen, es muss sich endlich was ändern. Laut BMI bin ich leicht übergewichtig. Unfassbar, dass es soweit gekommen ist ...
Samstag, 14. September 2019
# Ich hasse Menschen
Ich versteh's einfach nicht. Es gibt da diese wirklich sehr enge Freundin von mir, der ich alles erzählen kann - und damit ist sie (leider) die Einzige, von der ich das behaupten kann. Sie erzählt mir genauso viel Persönliches, wir halten uns regelmäßig auf dem Laufenden. Sie hat noch viel stärkere psychische Probleme, als ich.
Manchmal, wenn ich ihr etwas (für mich sehr Wichtiges) erzähle (via WhatsApp, wir wohnen leider etwas weiter auseinander, sehen uns allerdings mindestens 1x im Monat), dann reagiert sie einfach nicht darauf und meldet sich wochenlang nicht, tut danach dann so, als wäre nie etwas gewesen. Ich fühle mich dann herumgeschubst. Ihr werdet denken, sie hat möglicherweise eine depressive Phase und schafft es einfach nicht - das habe ich jedenfalls am Anfang gedacht und natürlich Verständnis gehabt - aber das ist offenbar nicht so, denn sie postet weiterhin irgendwelchen Nonsense auf Facebook, von Spieleabenden mit ihren Mitbewohnern, von Kneipengängen, von Besuchen bei ihrer Mutter... Sie chattet dort mit ihren 10.000 Freunden, die ihr - so unter uns gesagt - alle so dermaßen in den Arsch kriechen, dass mir schlecht wird.
Immer wieder gibt es Seelenstriptease von ihr auf Facebook, wo sie sich in regelmäßigen Abständen ihre Bestätigung von ihren Freunden abholt, die ihr sagen, wie toll sie doch ist und dass sie sich nicht ändern muss und wer das nicht erkennt, ist ja wohl total blind.
Ich kann sowas nicht.
Ich bin leider keine von denen, die ihr diese Bestätigung rund um die Uhr geben kann und das weiß sie auch. Ich kann sowas auch nicht nachvollziehen. Was bringt es mir denn, wenn mir irgendwelche x-beliebigen Personen, die ich größtenteils noch nicht einmal persönlich kenne, in den Arsch kriechen?
Immer wieder ist sie - aus verschiedenen Gründen - das Opfer, wird unfair behandelt, erklärt in ellenlangen Posts, warum sie so ist, wie sie ist, und braucht scheinbar unbedingt Menschen, die ihr vermitteln, dass sie genauso richtig ist, wie sie nun mal ist, und dass alle anderen doof sind, nur sie nicht.
Ich habe daraufhin gestern zum ersten Mal seit gefühlten 100 Jahren meinen Facebook-Account deaktiviert, weil ich das echt nicht mehr ertragen kann. Ich will's nicht mehr lesen, nicht mehr sehen.
Meine letzte Nachricht an sie, eine Sprachnachricht von 2 Minuten, in der ich ihr von einem Vorfall berichtete, der mich total belastete, blieb über eine Woche lang unbeantwortet. Gehört hat sie es aber, wie mir die verdammten blauen Häkchen verraten. Da ich dachte, dass es ihr nicht gut geht (obwohl mir Facebook etwas anderes vermittelte), schrieb ich ihr, dass ich an sie denke, woraufhin sie sich entschuldigte und sich selbst als "treulose Tomate" bezeichnete. Eine Antwort auf meine Sprachnachricht gab es trotzdem nicht, stattdessen wieder Funkstille.
So geht das immer wieder.
Und ich hasse mich dafür, dass ich irgendwie "auf sie angewiesen bin", weil sie doch die Einzige ist, der ich wirklich ALLES anvertrauen kann... Aber ich will das nicht mehr. Ich will mich nicht mehr so vor einem Menschen öffnen, der mich "aus der Schublade holt, wenn es mal wieder passt", oder wenn sie selbst Probleme hat und meine Hilfe braucht.
Vielleicht interpretiere ich auch zu viel in ihr Verhalten hinein, aber ganz ehrlich, noch deutlicher kann man Desinteresse einfach nicht machen.
Würde sie mir etwas erzählen, was sie offenbar belastet und traurig macht, dann würde es mir nie im Leben einfallen, sie einfach zu ignorieren, über einen so langen Zeitraum hinweg, während ich mich stattdessen mit Schwachsinn beschäftige, meine Zeit mit fremden Leuten in den sozialen Medien verbringe, oder stundenlang vor der PlayStation hocke.
Ich verstehe Menschen einfach nicht.
Jedes Mal, wenn ich denke, einen "Verbündeten" gefunden zu haben, passiert sowas und ich werde meilenweit zurückgeschleudert, weil ich einfach nicht weiß, wie ich mit so etwas umgehen soll.
Jedes Mal komme ich dann wieder zu der Erkenntnis, dass es niemanden gibt, der "wirklich immer für dich da ist", weil jeder seine eigenen Päckchen zu tragen hat, und letztendlich einfach keiner Zeit für deinen Scheiß hat.
Montag, 9. September 2019
# Gedankenübertragung?
»Das gibt es doch nicht. Das ist doch nicht normal.«
Das hat im Leben sicher jeder schon mal gesagt oder gedacht. Manchmal passieren Dinge, die man sich einfach nicht erklären kann.
Gestern ist genau so etwas passiert.
Mit meinem Expartner habe ich keinerlei Kontakt mehr und habe dennoch in den letzten paar Tagen immer mal wieder an ihn gedacht und mich gefragt, wie es ihm so geht.
Gestern schrieb er mir dann plötzlich aus heiterem Himmel und fragte mich, wie es mir gehen würde. Im Chatverlauf von WhatsApp kann ich sehen, dass der letzte Kontakt am 30. August 2018 war, also über ein Jahr her.
Kann so etwas wirklich »nur Zufall« sein?
Samstag, 7. September 2019
# Therapie II
Die Stunde beim Therapeuten heute war richtig gut, er hat mir viel erzählt, wir haben über das Reptilien-Gehirn, Instinkte und Emotionen, über das Unterbewusstsein, Träume und Autoren gesprochen. Ich höre ihm so wahnsinnig gerne zu, das könnte ich locker den ganzen Tag tun, ohne dass es langweilig werden würde.
Das Gespräch hat gut getan, auch wenn es später immer ganz schön viel in mir aufwirbelt. Der pure Gedanke daran, was ich ihm noch alles erzählen könnte/müsste/sollte/darf, macht mich immer völlig fertig.
Ich habe eine scheiß Angst, dass er mich nicht übernehmen kann, aus Kapazitätsgründen, oder einfach, weil er meine Form der Therapie nicht anbietet. Das wäre schon jetzt, nach den wenigen Therapiestunden, so ein Schlag ins Gesicht, ich hab so Angst. Ich glaube, dass ich noch so, so, so viel von ihm lernen kann und ich hoffe so sehr, dass ich die Möglichkeit dazu bekomme.
Finchen
Nachtrag: Die nächste Stunde habe ich übrigens erst wieder in 4 Wochen, weil er vorher im Urlaub ist. Wohlverdient natürlich, aber dennoch: Arrghhh. :D
Nachtrag: Die nächste Stunde habe ich übrigens erst wieder in 4 Wochen, weil er vorher im Urlaub ist. Wohlverdient natürlich, aber dennoch: Arrghhh. :D
# neue Seite
Es gibt eine neue Seite → 2019
Meine Ziele (abseits vom Abnehmen & Gewicht halten) für 2019 / 2020 ♥
Finchen
Meine Ziele (abseits vom Abnehmen & Gewicht halten) für 2019 / 2020 ♥
Finchen
Freitag, 6. September 2019
# Therapie I
Hallo allerseits,
phew, endlich Wochenende.
Ich denke und hoffe, dass ich demnächst wieder öfter bloggen kann - und in diesem Bezug müsst ihr unbedingt wissen, dass es zukünftig (leider?) nicht nur um mein Gewicht, bzw. ums Abnehmen gehen wird, denn das ist mittlerweile (leider!) nur ein kleiner Teil meiner Problemchen.
Es wird um alles Mögliche gehen, um das Leben, meine Empfindungen, um Extreme (mehr dazu in einem späteren Post), um all das, was mich bewegt. Und ich würde mich wirklich wahnsinnig freuen, wenn ihr wieder mit dabei wärt.
Morgen früh (jepp, tatsächlich an einem Samstag) habe ich mein zweites Gespräch bei einem Therapeuten. Vor zwei Wochen war ich dort zu einer "testpsychologischen Untersuchung" und einem Erstgespräch. Es folgen noch 2-3 weitere Gespräche, dann erstellt der Psychologe eine Art Gutachten und ich muss auf die Suche nach jemandem gehen, der genau diese Form der Therapie, die ich benötige, anbietet... in der Hoffnung, dass die Wartezeit nicht endlos ist. :( Mein jetziger Therapeut hat eine Wartezeit von 2 Jahren (!) ... Ich hoffe ehrlich gesagt, dass ich dort bleiben kann, falls er die jeweilige Therapieform auch anbietet. Aber ich weiß nicht, wie hoch die Chancen stehen, immerhin ist er total überlaufen. :( Mal abwarten, ich bin erst einmal auf morgen gespannt.
Finchen
Sonntag, 1. September 2019
# ich lebe noch
Hallo meine Lieben!
Tja, wie fange ich am besten an? - Ich lebe noch und habe diesen Blog nicht vergessen.
Ist noch jemand von euch aktiv? Wie geht es euch allen?
Bei mir ist viel passiert. Leider fast nur Scheiße. Ich wurde von meinem Arbeitgeber fertiggemacht, bin seit Monaten auf verzweifelter Jobsuche, habe (natürlich) wieder zugenommen und bin (endlich) dabei, eine Therapie anzufangen.
Lasst unbedingt von euch hören, wenn ihr das hier lest. :)
Finchen
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