Freitag, 25. Dezember 2020

# Merry Christmas

Ihr Lieben,

ich hoffe, ihr habt ein schönes Weihnachtsfest gehabt, wenn auch unter anderen Umständen, als üblich.

Lasst es euch gut gehen und genießt die Tage.

Finchen

Samstag, 19. Dezember 2020

# Feiertage incoming

Hallo ihr Lieben,

nur noch drei Tage arbeiten, dann habe ich bis 2021 Urlaub. Ich freue mich sehr auf ein paar freie Tage und habe nach wie vor die Hoffnung, dass wir die ganze beschissene Corona-Situation im kommenden Jahr irgendwie in den Griff bekommen werden. Damit man wieder auf Konzerte gehen kann. Damit man wieder Leute in den Arm nehmen kann. Damit verdammt noch mal keine Menschen mehr wie die Fliegen wegsterben. Das ist alles viel zu krass.

Auf der Waage war ich mittlerweile schon seit mehreren Wochen nicht mehr. Ich traue mich dort erst wieder drauf, wenn ich das Gefühle habe, nicht in Ohnmacht zu fallen, wenn ich die Zahl sehe. Also wird das vermutlich noch eine Weile dauern. Auch wenn es verrückt klingt: Ich traue mich momentan ernsthaft nicht, ich habe zu große Angst vor der Zahl, die ich da sehen werde.

Ansonsten ist alles relativ entspannt. Ich habe alle Geschenke beisammen, die ich heute eingepackt habe. Morgen werde ich Kekse backen, die ich unter anderem auch verschenken möchte. Ansonsten werde ich mich über die Feiertage auf die faule Haut legen; das Jahr war insgesamt sehr arbeitsreich. Ich hatte ja im Mai den Job gewechselt und holy shit, es gab viel zu lernen. :D

Vor Silvester habe ich - wie jedes Jahr - besonders große Angst. Für die meisten ist Silvester eher bedeutungslos. Für mich war es immer total wichtig. Ein Jahr geht zu Ende und ein Neues fängt an. Man kann sich selbst neu erfinden; es ist ein klarer Cut, ein Neuanfang. Und ich finde, man hat immer so ein bisschen das Gefühl, als wäre alles möglich. Man setzt sich Ziele. 
Na ja - dieses Jahr ist ja leider alles etwas anders, feiern kann man auch nicht (hah, nicht dass ich das unter anderen Umständen getan hätte), also werde ich mich, wie üblich, daheim verschanzen und das neue Jahr auf dieselbe Art begrüßen, wie ich auch all die Jahre davor begrüßt habe. Und es wird genauso traurig, wie immer.

Dennoch: Nächstes Jahr wird vieles anders. Meinen Optimismus lasse ich mir trotz allem nicht nehmen.

Finchen

Freitag, 11. Dezember 2020

# Wie soll ich sagen ...

... es läuft ziemlich katastrophal, was meine Diätpläne betrifft. Ohje. 

Aber ich bleibe dran! Jawohl.

Wie ist es bei euch so?

Finchen.

Samstag, 5. Dezember 2020

# Why I don't talk about things I love

Ich muss meinem Frust mal eben Luft machen - und leider muss dafür dieser Blog herhalten.

Ich bin jemand, der so gut wie nie über sich selbst redet. Ich mag es, anderen zuzuhören. Ich bin gerne immer für andere da, versuche zu helfen, versuche zu bewirken, dass sie sich besser fühlen. Aber über meine Gefühle reden? Über das, was ich so alles erlebt habe? No way.

Noch weniger gerne rede ich über Dinge, die ich liebe. Die mir wichtig sind. Ist das nicht seltsam? Ich weiß nicht genau, was der Grund dafür ist. Ich glaube, ich habe unter anderem Angst, dass mir Herzensdinge schlechtgeredet werden.

Dass es tatsächlich besser ist, wenn man niemals über solche Sachen redet, hat sich mir gestern mal wieder bewiesen. Ich habe Vertrauen zu einer Freundin gefasst, ich mag sie gerne, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, aber das muss ja auch nicht sein. Ich hatte das Gefühl, sie interessiert sich für mich, also habe ich ihr (wenn auch etwas widerwillig) von einer Person des öffentlichen Lebens erzählt, die ich grandios finde. Gleichzeitig äußerte ich aber auch meine Bedenken darüber, dass sich zu viel Begeisterung über eine Person, die man ja noch nicht einmal persönlich kennt, seltsam anfühlt.

Daraufhin meinte sie eiskalt, sie hätte den Eindruck, ich würde diese Person völlig "overhypen".

... Well, that's why I don't talk about things I love. Danke für nichts.

Ich habe zum ersten (und ganz sicher zum einzigen Mal) davon gesprochen. Und sie zieht den Schluss, ich "overhype" diese Person. Diese Aussage ist so an den Haaren herbeigezogen, dass ich ehrlich gesagt beinahe die Befürchtung habe, sie hat das nur gesagt, um mich zu verletzen. Aber das wäre wiederum so paranoid ... Keine Ahnung, was das sollte. Aber es hat mich echt verletzt.

Das ist wie mit diesen Leuten, die sich wundern, warum man nie über seine Gefühle redet. Über all die Ängste und Sorgen. Und wenn man das dann doch tut, dann wird man nicht ernst genommen. Dann wird gesagt, man solle sich nicht so anstellen. Und dass es ja wohl wirklich Schlimmeres gäbe. Ihr kennt das sicher.

Wie dem auch sei ... Ich kehre in meine Höhle zurück, wo ich das, was ich liebe, im Stillen ausleben kann. Mit anderen darüber zu reden wird sowieso völlig überbewertet.

Finchen

Dienstag, 1. Dezember 2020

# Pizza & Therapie

Boah. Ich bin so dumm. Ich habe heute den Tag über kaum was gegessen, dann musste ich am Abend nach der Arbeit noch einkaufen und weil ich echt krassen Hunger hatte, habe ich mir ne Pizza geholt. Klassischer Anfängerfehler, mit leerem Magen einkaufen zu gehen. -.- Und holy shit, mir ist jetzt so schlecht. So richtig übel. Uff, ich muss erstmal wieder klarkommen.

Und gleich muss ich schon wieder los, habe heute Therapie. Bin übrigens unglaublich dankbar - ich bin nämlich immer noch bei meinem Therapeuten von damals, bei dem ich mir so gewünscht habe, auch da bleiben zu können. :)

Ich hoffe bei euch läuft es besser, als bei mir. 

Finchen.

Montag, 30. November 2020

# Ziele 2021

Ich habe eine neue Seite ins Leben gerufen: » 2021

Weil man sich immer Ziele setzen sollte, völlig egal, wie klein sie sind.

Mein Hauptziel ist und bleibt natürlich mein Wunschgewicht. Und ich freue mich tierisch, dass zumindest das liebe schattenmaedchen wieder mit an Bord ist. <3

Falls hier noch irgendjemand aktiv ist, meldet euch doch gerne.

Finchen.

# 2020

Ist es nicht seltsam, dass ich immer wieder zu diesem Blog zurückkomme? 

Ich habe mich ewig nicht mehr gemeldet, beinahe hätte ich diesen Blog vergessen, bis ich zuletzt - nach wirklich sehr langer Zeit - wieder auf die Waage gestiegen bin und genauso verzweifelt war, wie in all den Jahren zuvor. 

Wir starten wieder bei 65 kg. Von dieser Zahl komme ich beim besten Willen nicht mehr runter. Und jetzt geht es auch noch auf Weihnachten zu ...

In diesem verfluchten Jahr 2020 hat sich für mich kaum etwas geändert. Die größte Veränderung ist, dass ich den Job gewechselt habe. Nach 10 Jahren in meinem alten Job war es allerhöchste Eisenbahn. Und diese Entscheidung war zum Glück goldrichtig. Ich fühle mich sehr wohl im neuen Job und meine Kollegen sind fantastisch. 

Was gibt es sonst so zu erzählen?

Vor einiger Zeit lernte ich einen Mann kennen, übers Internet. Wir schrieben monatelang, er sagte schon, er wäre sehr schwierig. Aber das bin ich ja auch. Wir hatten so unglaublich viele Gemeinsamkeiten, er wohnte nicht allzu weit weg von mir, und zum ersten Mal seit langer Zeit hatte ich den Gedanken, dass das wirklich was werden könnte. Ich war ernsthaft interessiert. Als es auf ein Treffen zuging, war ich total gehyped, ich habe mich so gefreut! Und dann, als wir den Tag ausmachen wollten ... meldete er sich nicht mehr. Es kam keine Nachricht mehr, keine Antwort.

Ich war traurig und wütend, und schrieb ihm am Ende dieser schweigsamen Woche, dass offenbar doch kein Interesse an einem Kennenlernen in der realen Welt besteht und dass es unter diesen Voraussetzungen besser wäre, den Kontakt abzubrechen. Ich wünschte ihm alles Gute weiterhin - und gedanklich verfluchte ich die Monate (!), die ich in etwas investiert hatte, was am Ende völlig für die Katz war. Komischerweise schrieb er mir sofort zurück, überhäufte mich mit Entschuldigungen und wirklich lahmen Ausreden, die ich ignorierte. Ich hatte meinen Schlussstrich gezogen. Einen Tag später besaß er dann noch die Dreistigkeit, mir ein schlechtes Gewissen zu machen, indem er meinte: "Ich dachte, du würdest mich verstehen."

Aber das wars. Ich kann sowas nicht mehr. Entweder jemand hat Interesse, oder nicht. Ich will keine halben Sachen mehr, ich will ... gewollt werden. Ich will die Aufmerksamkeit, die ich auch anderen entgegenbringe, weil sie mich interessieren, weil ich sie mag und schätze.

Und so klischeehaft es sich auch anhört: Solche Erlebnisse machen mich mehr und mehr kaputt. Ich will mich keinem Menschen mehr öffnen, es führt doch zu nichts.

Ich will mein Leben ja ändern, aber ... es funktioniert einfach nicht. Alle Versuche laufen ins Leere. Und so sehe ich weiterhin nur allen anderen beim Leben zu.