Ihr Lieben,
ich hoffe, ihr habt ein schönes Weihnachtsfest gehabt, wenn auch unter anderen Umständen, als üblich.
Lasst es euch gut gehen und genießt die Tage.
Finchen
Ihr Lieben,
ich hoffe, ihr habt ein schönes Weihnachtsfest gehabt, wenn auch unter anderen Umständen, als üblich.
Lasst es euch gut gehen und genießt die Tage.
Finchen
... es läuft ziemlich katastrophal, was meine Diätpläne betrifft. Ohje.
Aber ich bleibe dran! Jawohl.
Wie ist es bei euch so?
Finchen.
Ich muss meinem Frust mal eben Luft machen - und leider muss dafür dieser Blog herhalten.
Ich bin jemand, der so gut wie nie über sich selbst redet. Ich mag es, anderen zuzuhören. Ich bin gerne immer für andere da, versuche zu helfen, versuche zu bewirken, dass sie sich besser fühlen. Aber über meine Gefühle reden? Über das, was ich so alles erlebt habe? No way.
Noch weniger gerne rede ich über Dinge, die ich liebe. Die mir wichtig sind. Ist das nicht seltsam? Ich weiß nicht genau, was der Grund dafür ist. Ich glaube, ich habe unter anderem Angst, dass mir Herzensdinge schlechtgeredet werden.
Dass es tatsächlich besser ist, wenn man niemals über solche Sachen redet, hat sich mir gestern mal wieder bewiesen. Ich habe Vertrauen zu einer Freundin gefasst, ich mag sie gerne, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, aber das muss ja auch nicht sein. Ich hatte das Gefühl, sie interessiert sich für mich, also habe ich ihr (wenn auch etwas widerwillig) von einer Person des öffentlichen Lebens erzählt, die ich grandios finde. Gleichzeitig äußerte ich aber auch meine Bedenken darüber, dass sich zu viel Begeisterung über eine Person, die man ja noch nicht einmal persönlich kennt, seltsam anfühlt.
Daraufhin meinte sie eiskalt, sie hätte den Eindruck, ich würde diese Person völlig "overhypen".
... Well, that's why I don't talk about things I love. Danke für nichts.
Ich habe zum ersten (und ganz sicher zum einzigen Mal) davon gesprochen. Und sie zieht den Schluss, ich "overhype" diese Person. Diese Aussage ist so an den Haaren herbeigezogen, dass ich ehrlich gesagt beinahe die Befürchtung habe, sie hat das nur gesagt, um mich zu verletzen. Aber das wäre wiederum so paranoid ... Keine Ahnung, was das sollte. Aber es hat mich echt verletzt.
Das ist wie mit diesen Leuten, die sich wundern, warum man nie über seine Gefühle redet. Über all die Ängste und Sorgen. Und wenn man das dann doch tut, dann wird man nicht ernst genommen. Dann wird gesagt, man solle sich nicht so anstellen. Und dass es ja wohl wirklich Schlimmeres gäbe. Ihr kennt das sicher.
Wie dem auch sei ... Ich kehre in meine Höhle zurück, wo ich das, was ich liebe, im Stillen ausleben kann. Mit anderen darüber zu reden wird sowieso völlig überbewertet.
Finchen
Boah. Ich bin so dumm. Ich habe heute den Tag über kaum was gegessen, dann musste ich am Abend nach der Arbeit noch einkaufen und weil ich echt krassen Hunger hatte, habe ich mir ne Pizza geholt. Klassischer Anfängerfehler, mit leerem Magen einkaufen zu gehen. -.- Und holy shit, mir ist jetzt so schlecht. So richtig übel. Uff, ich muss erstmal wieder klarkommen.
Und gleich muss ich schon wieder los, habe heute Therapie. Bin übrigens unglaublich dankbar - ich bin nämlich immer noch bei meinem Therapeuten von damals, bei dem ich mir so gewünscht habe, auch da bleiben zu können. :)
Ich hoffe bei euch läuft es besser, als bei mir.
Finchen.
Ich habe eine neue Seite ins Leben gerufen: » 2021
Weil man sich immer Ziele setzen sollte, völlig egal, wie klein sie sind.
Mein Hauptziel ist und bleibt natürlich mein Wunschgewicht. Und ich freue mich tierisch, dass zumindest das liebe schattenmaedchen wieder mit an Bord ist. <3
Falls hier noch irgendjemand aktiv ist, meldet euch doch gerne.
Finchen.
Ist es nicht seltsam, dass ich immer wieder zu diesem Blog zurückkomme?
Ich habe mich ewig nicht mehr gemeldet, beinahe hätte ich diesen Blog vergessen, bis ich zuletzt - nach wirklich sehr langer Zeit - wieder auf die Waage gestiegen bin und genauso verzweifelt war, wie in all den Jahren zuvor.
Wir starten wieder bei 65 kg. Von dieser Zahl komme ich beim besten Willen nicht mehr runter. Und jetzt geht es auch noch auf Weihnachten zu ...
In diesem verfluchten Jahr 2020 hat sich für mich kaum etwas geändert. Die größte Veränderung ist, dass ich den Job gewechselt habe. Nach 10 Jahren in meinem alten Job war es allerhöchste Eisenbahn. Und diese Entscheidung war zum Glück goldrichtig. Ich fühle mich sehr wohl im neuen Job und meine Kollegen sind fantastisch.
Was gibt es sonst so zu erzählen?
Vor einiger Zeit lernte ich einen Mann kennen, übers Internet. Wir schrieben monatelang, er sagte schon, er wäre sehr schwierig. Aber das bin ich ja auch. Wir hatten so unglaublich viele Gemeinsamkeiten, er wohnte nicht allzu weit weg von mir, und zum ersten Mal seit langer Zeit hatte ich den Gedanken, dass das wirklich was werden könnte. Ich war ernsthaft interessiert. Als es auf ein Treffen zuging, war ich total gehyped, ich habe mich so gefreut! Und dann, als wir den Tag ausmachen wollten ... meldete er sich nicht mehr. Es kam keine Nachricht mehr, keine Antwort.
Ich war traurig und wütend, und schrieb ihm am Ende dieser schweigsamen Woche, dass offenbar doch kein Interesse an einem Kennenlernen in der realen Welt besteht und dass es unter diesen Voraussetzungen besser wäre, den Kontakt abzubrechen. Ich wünschte ihm alles Gute weiterhin - und gedanklich verfluchte ich die Monate (!), die ich in etwas investiert hatte, was am Ende völlig für die Katz war. Komischerweise schrieb er mir sofort zurück, überhäufte mich mit Entschuldigungen und wirklich lahmen Ausreden, die ich ignorierte. Ich hatte meinen Schlussstrich gezogen. Einen Tag später besaß er dann noch die Dreistigkeit, mir ein schlechtes Gewissen zu machen, indem er meinte: "Ich dachte, du würdest mich verstehen."
Aber das wars. Ich kann sowas nicht mehr. Entweder jemand hat Interesse, oder nicht. Ich will keine halben Sachen mehr, ich will ... gewollt werden. Ich will die Aufmerksamkeit, die ich auch anderen entgegenbringe, weil sie mich interessieren, weil ich sie mag und schätze.
Und so klischeehaft es sich auch anhört: Solche Erlebnisse machen mich mehr und mehr kaputt. Ich will mich keinem Menschen mehr öffnen, es führt doch zu nichts.
Ich will mein Leben ja ändern, aber ... es funktioniert einfach nicht. Alle Versuche laufen ins Leere. Und so sehe ich weiterhin nur allen anderen beim Leben zu.