Wenn ich mir selbst die Frage stelle, was ich wirklich will; was ich brauche, um glücklich zu sein, dann finde ich darauf keine Antwort.
Ich weiß es nicht.
Ich wüsste auch nicht, was mich jetzt gerade in dem Moment glücklich machen würde.
Es klingt ganz, ganz furchtbar depri-klischeehaft, aber es ist tatsächlich so, dass beinahe alles bedeutungslos geworden ist, seit du weg bist.
Natürlich würde es mir gefallen, jetzt im warmen Bett zu liegen und ein Buch zu lesen - aber ich könnte nicht sagen, dass es mich glücklich machen würde, denn das würde ja nichts verändern.
Ein neuer Freundeskreis, einen Partner, ein neuer Job - all das wäre vielleicht gut und würde den jetzigen Zustand verbessern; aber wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, dann würde sich auch dadurch letztendlich nichts verändern.
Ich wäre immer noch allein, überfordert und traurig.
Nichts könnte passieren, um diesen Zustand zu ändern, und daraus schließe ich, dass das jetzt mein Leben lang so bleiben wird. Das ist auch der Grund, warum ich keine Therapie in Betracht ziehe. Weil es nichts ändert. Ich würde mich sicher etwas besser fühlen, nach einem Therapiegespräch, aber das wird dich auch nicht wieder lebendig machen.
Ich bin gefangen, in dieser Welt, mit diesem Leben, mit mir selbst. Und das ist ohne dich nicht erträglich.
Was macht mich glücklich? Was kann ich tun, um aus diesem Zustand rauszukommen?
Keine Ahnung.
Ich bin gefangen, in dieser Welt, mit diesem Leben, mit mir selbst. Und das ist ohne dich nicht erträglich.
Was macht mich glücklich? Was kann ich tun, um aus diesem Zustand rauszukommen?
Keine Ahnung.
